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  1. #1
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    [Legacy] & [Genforschung] by Angel

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    Hallo,

    hier entsteht in Kürze mein neues Projekt, nämlich ein Zwischending aus der "Legacy"- und der "Genforschungs"-Challenge. Derweilen habe ich nur an der "Vorgeschichte" gefeilt, ein paar Fotos geschossen und diese bearbeitet. Vor allem beim Titelbild habe ich mir große Mühe gegeben (bin ca. 2 Stunden daran gesessen *g*). Die Challenge startet in der neuen Welt die ab morgen (11.06.2015) erscheint, dh. nicht mehr lange und hier gibt´s auch was zu lesen ^^.

    Das erwähnte Titelbild will ich euch natürlich nicht vorenthalten >

    https://romissimwelt.wordpress.com/

  2. Die folgenden 9 Benutzer bedanken sich bei Angel für diesen Beitrag:

    aon-chan (11.06.2015), BlessedByNyx (10.06.2015), Bommelinchen (11.06.2015), Glaskatze (11.06.2015), IrishLeprechaun (28.12.2015), Kuschi (22.04.2018), Kybelle (13.06.2015), RocketJo (11.06.2015), Schneehase (10.06.2015)




  3. #2
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    Kapitel 1 – eine Fremde in der Stadt


    „Das hat man also davon wenn man bei einer Haushaltsversicherung unterversichert ist und einem die Bude unterm Hintern wegbrennt“, denkt sich Alexis und kann ihren Frust kaum unterdrücken. Nicht schon genug, dass ihr Ehemann Edward (Knight, von Blütenhonig) und der gemeinsame Sohn Marvin durch den schlimmen Haushaltsbrand ihr Leben lassen mussten, nein auch das komplette Hab und Gut von Alexis ist verbrannt. Nun steht sie da, mit lapidaren § 2.000,00 Simoleons als Versicherungsabfindung – und damit soll sie sich ihr Leben wieder aufbauen?


    Frustriert nimmt die Sima am lila Schmetterlings-Klappstuhl platz und macht sich ein kleines Feuerchen (als hätte sie nicht schon genug vom Feuer gehabt ^^) . Wie sollte es auch anders sein .. wird prompt ihre Hand an gesenkt – also wenn das kein Zeichen ist, dann weiß ich auch nicht .


    Komplett fertig mit der Welt entscheidet sich Alexa dann einen Spaziergang durch die neue Nachbarschaft zu unternehmen, vielleicht bekommt sie ja dadurch ihren Kopf frei und trifft bei dieser Gelegenheit auch noch ein paar nette Nachbarn? Wie es das Schicksal so will, trifft sie tatsächlich auf eine Sima – doch auch wenn Alexis gerne Kontakte knüpfen möchte, kann sie sich nicht dazu aufrappeln ein freundliches Gesicht an den Tag zu legen, zu schlimm waren einfach die Ereignisse in letzter Zeit um einen auf „Friede-Freude-Pustekuchen“ –zu machen. Mit herabhängenden Mundwinkeln begrüßt sie die Schwarzhaarige und versucht so neutral wie möglich ein Gespräch anzufangen.


    Doch leider kommt es wieder nur auf das „eine Thema“ raus – nein nicht Techtelmechtel ^^ .. sondern das tragische Ereignis, dass ihr kürzlich wiederfahren ist. Sie kann einfach nicht anders und muss der Sima ihre traurige Geschichte auf´s Aug drücken. „Jetzt hört mal zu, glaubst du wirklich ich möchte mir von jedem Dahergelaufenen die Lebensgeschichte anhören? Ich hab echt Besseres zu tun, ciao .. such dir einen Seelenklemptner oder so, dem kannst du die Ohren vollheulen.“, blafft die Sima Alexis an und stapft davon.


    Den Tränen nahe entfernt sich die stehengelassene Alexis vom Weg und sucht sich eine ruhige Stelle zum Angeln. Nichts geht über das Angeln – hier kann man seinen Gefühlen und Gedanken freien Lauf lassen, die Natur genießen und nebenbei auch noch das Abendmahl fangen (wenn man Glück hat) .
    Alexis beobachtet die Sonnenstrahlen wie sie auf dem See aufkommen und sich so der See in ein wunderschönes Glitzermeer verwandelt und triftet mit ihren Gedanken ab.


    .. Sie kann es kaum glauben, dass ihr geliebter Mann und Sohn nicht mehr unter den Lebenden weilt, es ist also wäre es gestern gewesen, wie sie Edward noch einen heißen Kuss auf die Lippen gedrückt hat, seinen muskulösen und braun gebrannten Körper an ihrem spürte und es kaum erwarten konnte, dass ihr Sohn Marvin zu seinem besten Freund Traver zum Spielen ging, um Zeit zu zweit mit ihrem Liebsten zu verbringen und sich in ihrem gemeinsamen Ehebett den Gefühlen hinzugeben ..


    Durch einen stechenden Schmerz in der Herzgegend kommt Alexis wieder ins Hier und Jetzt zurück, kopfschüttelnd distanziert sie sich vom Teich – anscheinend ist es aktuell keine gute Idee zu Fischen, denn zu groß ist die Wahrscheinlichkeit, dass sich ihre Liebsten wieder in ihr Unterbewusstsein drängen und dadurch ihr verwirrendes Gefühlsleben noch mehr aus den Angeln gehoben wird.
    Aus diesem Grund macht sie sich auf den Weg um Steine und Pflanzen zu sammeln, denn diese kann sie dann verkaufen und sich vielleicht über Kurz oder Lang ein richtiges Dach über den Kopf leisten. Manch einer würde sich wohl einen Job suchen, aber Alexis hatte weder eine Lehre gemacht noch eine höhere Ausbildung genossen, sie bekam gleich nach der Pflichtschule ein Kind mit ihrem damaligen Freund Edward, den sie dann auch kurz darauf heiratete – ab da an war sie nur mehr Hausfrau und Mutter.
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  5. #3
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    Nach dem sie ihre schweißtreibende Arbeit mit Meißel und Hammer erledigt und den Stein, der sich als Alabaster entpuppte, von seinem Gesteinsbrocken befreit hat – blickt sie auf und sieht Mitsims, die sich gerade an den leckeren Hotdogs und Hamburger zu schaffen machen.


    Magenknurrend setzt sich Alexis zu den Fremden und begrüßt diese schüchtern, „Hy, ich bin Alexis – ich möchte mich nicht aufdrängen, aber ich habe so einen Hunger. Macht es euch was aus wenn ich mich zu euch setze und auch einen Happen esse?“. Die ältere Herr ignoriert sie komplett und würdigt sie keines Blickes, die nette Blonde neben ihr begrüßt sie jedoch mit einem freundlichen Lächeln und schiebt ihr wohlwollend einen Teller Hotdog vor die Nase. Dankbar verschlingt Alexis den Hotdog in null Komma Nichts, begibt sich dann aber wieder auf den Weg – denn dieser komische Alte jagt ihr einen Schauer über den Rücken.


    Auch wenn sie so schnell wie möglich von dem Glatzkopf weg will, so möchte sie dennoch den Baumstamm abchecken, vielleicht verbirgt sich darin ja ein seltener Frosch den sie verkaufen kann oder noch besser ein Schatz ^^.


    Alexis setzt ihren Spaziergang fort und kommt an einem öffentlichen Pool vorbei, der liebevoll angelegt ist und auch eine Strandbar beherbergt. Natürlich lässt sie sich das kühle Nass nicht entgehen und springt ins Wasser, vielleicht kann ja die Abkühlung auch ihr erhitztes Gemüt besänftigen. Langsam aber doch entspannen sich ihre angespannten Muskeln durch das Wasser und eine innere Ruhe macht sich in ihr Breit, auch wenn sie den Tod ihrer Lieblinge nicht mehr rückgängig machen kann, so muss sie wieder nach vorne schauen und ihr Leben so gut es geht weiterleben.


    Als sie sich gerade mit ihrem Schicksal abfindet oder es zumindest hinzunehmen versucht, rennt ein Mann in Unterhosen an ihr vorbei und zieht ihren Blick auf sich.


    „Hy, ich möchte ja nicht neugierig sein – aber warum rennen Sie in Unterhosen rum? Sind sie auf der Flucht oder wie?“, fragt Alexis neugierig und winkt dem Fremden zu.


    Angespannt steht sie dem Fremden gegenüber und bedauert ihre Entscheidung ihn angesprochen zu haben schon wieder, wie befremdlich muss es denn sein – wenn man einfach von irgendjemanden Dahergelaufenen auf sein Outfit doof angesprochen wird. Wenn der Typ in Unterhosen rumrennen will dann soll er doch – so lange er keinen auf FKK macht ^^.


    „Ähmm sorry, ich wollte nicht aufdringlich sein – vergessen Sie meine Frage einfach wieder. Ich, ich weiß nicht .. irgendwie stehe ich neben mir. Wissen Sie mein Mann und mein Kind sind gerade erst verstorben und naja mein Haus ist abgebrannt und ich wohne nun in einem Zelt – das ist eben verdammt viel Stress auf einmal für mich, verstehen Sie?“, erklärt sich Alexis und tatscht dem Fremden versöhnlich auf die Schulter.


    Dieser sieht sie aber nur argwöhnisch an und nimmt Reiß aus. Alexis ruft dem Fliehenden noch kurz eine Entschuldigung zu, doch dieser ignoriert ihre Zurufe und rennt unbeirrt weiter. Resigniert begibt sich Alexis, die nun schon wieder mitten im Gespräch stehen gelassen wurde, weiter den Weg entlang und kommt zu einem schnuckligen Café.
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  7. #4
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    Voller Zuversicht lässt sie sich an einem kleinen Tisch nieder und betrachtet das kleine Café, auch wenn sie sich keine Torte leisten kann – so kann sie sich doch zumindest kurz ausruhen. Die Bedienung scheint sich anscheinend über den neuen Gast zu freuen und nimmt ihr gegenüber Platz. Alexis kann sich das Lächeln nicht verkneifen, endlich nimmt einmal ein Sim mit ihr Kontakt auf und nicht umgekehrt.


    Doch die Freude währt nicht lange – „Was soll das heißen du kannst dir keinen Kaffee leisten? Warum sitzt du dann hier und verschwendest wertvollen Platz – den zahlende Kunden gerne besetzen wollen? Verschwinde du Nichtsnutz, ruhe dir wo anders deinen faulen Hintern aus!“, schimpft die Angestellte und verweist die arme Alexis aus dem Laden.


    Traurig stapft sie aus dem Kaffee und vernimmt noch Flüche von der gemeinen Rothaarigen beim Hinausgehen. „Diese Stadt ist einfach ein Horror“, denkt sie sich gerade und erblickt plötzlich einen attraktiven Mann. „Hy, mein Name ist Alexis Grey – ich bin neu hier in der Stadt und würde gerne nette Bekanntschaften schließen.“, grüßt sie den Fremden und legt ihr schönstes Lächeln auf.


    „Ja hey, was sehen meine Augen da – du bist ja ein ganz liebreizendes Schnittchen. Aha, Bekanntschaften willst du also schließen – also wenn´s nach mir ginge, könnten wir uns gerne im Bett näher kennen lernen.“, baggert er Alexis unverfroren an und wirft ihr einen lasziven Blick zu. „Ähm,.. naja also mit Bekanntschaften habe ich eigentlich ein bisschen was anderes gemeint. Ich bin verheiratet – also nichts für Ungut, aber nein danke.“, gibt sie ihm zur Antwort, macht eine entschuldigende Geste und geht schnell ihres Weges.


    „Oh Gott wie peinlich“, denkt sie sich „dieser Tag war der blanke Horror und der Typ hat dem Ganzen noch eine Kirsche draufgesetzt. Ich möchte einfach nur mehr ins Bett – *räusper* in mein Zelt.“
    Vom Tag gezeichnet begibt sie sich also wieder auf den Heimweg und verkrümelt sich in ihr Kunststoff-Haus und möchte dieses nie wieder verlassen. Mit dem Gedanken „dieser Ort ist schrecklich“ schläft sie schließlich ein.
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  9. #5
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    Das...war lustig xDDD

    Zitat Zitat von Angel Beitrag anzeigen
    Als sie sich gerade mit ihrem Schicksal abfindet oder es zumindest hinzunehmen versucht, rennt ein Mann in Unterhosen an ihr vorbei und zieht ihren Blick auf sich
    Das ist wirklich lustig xDD Ich musste schmunzeln
    Kann das sein, dass das mein Sim ist? Bin mir gerade nicht sicher, wegen Blütes blonden Schönlingen im Genpool
    Ich finde es herrlich, dass er da einfach mal so in Unterhosen auftaucht xDD Ehrlich xD
    Vielleicht sollte ich meine Sims doch nur angekleidet in den Genpool stellen?

    Aber auf jeden Fall tut Alexis mir leid. Sie hat es echt nicht leid. Mann und Kind (sieht man dieses Kind eigentlich auch mal? Landet es im Genpool? ) verloren und dann hat keiner in der Stadt ein Ohr für sie. Ehrlich mal D:
    Hoffentlich hat sie in den nächsten Kapiteln mal ein bisschen mehr Glück. Und das Angebot von dem letzten Herren war zwar ein bisschen unverschämt, aber wenn es sich bei dem lieben Herren um einen Typen aus dem Genpool handeln sollte, hätte sie es ruhig annehmen können
    Jaja, immer ganz pragmatisch hier. Haha ~

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  11. #6
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    Mir gefällt die Genforschung bisher wirklich gut und ich hoffe das es schon bald weiter geht ^^ Was vielleicht sehr hilfreich wäre: Die namen der Sims die aus dem Genpool triffst mit in die texte zu schreiben ^^ oftmals erkennt man sie nicht wenn dann eine andere Frisur und / oder klamotten haben.

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    Angel (19.06.2015), Kuschi (22.04.2018)

  13. #7
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    Wow das nenne ich ein schweres Schicksal. Mann und Kinder verloren und dann hacken alle auf ihr herum oder sind sonst irgendwie merkwürdig.
    Ich hoffe, dass sie sich dennoch mit ihrem Schicksal abfinden wird und sich vielleicht auf einen netten Mann einlässt.
    Vielleicht auf einen, der besser gekleidet als Iven ist, es sei denn sie mag so etwas
    Bin auf jedenfalls sehr gespannt wie es weitergeht
    There is no greater agony than bearing an untold story inside you.
    - Maya Angelou



    Genforschung: Just Another Murphy Life


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  15. #8
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    Kapitel 2 – alles was bleibt sind Erinnerungen


    Mit dem Leitsatz „neuer Tag neues Glück“ schlüpft Alexis aus ihrem pinken Zelt und versucht das Beste aus dem neu beginnenden Tag zu machen. Auch wenn sie schon einmal besser geschlafen hat, hat sie zumindest ein Dach (auch wenn es nur aus Plastik ist) über dem Kopf, sie kann sich gar nicht ausmalen wie es wäre wenn sie unter freiem Sternenhimmel schlafen müsste. Okay, anfangs wäre es wahrscheinlich super schön den glitzernden Nachthimmel zu betrachten, aber wenn dann die nächtlichen Geräusche einsetzen – ist das Abenteuer eher mit einer riesen Portion Grusel verbunden.


    Doch darüber muss sie sich zum Glück keine Sorgen machen, denn wer tüchtig Mineralien, Steine und Pflanzen sammelt der muss weder verhungern noch in der Wildnis schlafen. Diesmal scheint es fast so als hätte sie im Gestein Gold gefunden – wenn dem so ist, sind ihre Tage auf der harten Luftmatratze wohl gezählt.


    Wer fleißig sammelt der hat auch einmal einen Hunger, aus diesem Grund nutzt sie den Grill im örtlichen Park und macht sich leckere, gegrillte Früchte (die man anscheinend salzen muss ^^ ahhjja *g*).


    Alexis zieht eine Schnute, anscheinend war es wohl doch ein Fehler die Fruchtspieße zu salzen,
    naja – na zum Glück heißt es sauer macht lustig ^^.


    Sie findet sich mit den versalzenen Spießen ab und nimmt einen gehörigen Happen von den Früchten, endlich mal kein Müsli aus der Camping-Kühlbox .


    Als sie sich gerade genüsslich ihrer salzigen Banane hingibt, läuft plötzlich der Unterhosen-Mann wieder bei ihr vorbei. Sie kann es nicht glauben – läuft dieser Trottel tatsächlich schon wieder nur mit einer Boxershorts bekleidet in der Gegend rum, der muss eine Meise haben, ..das steht außer Frage.


    Auch dieses Mal steuert er auf das Shoppingzentrum zu, aus diesem Grund begibt sich auch Alexis auf das Grundstück und postiert schon mal „ganz zufällig“ ihren süßen Hintern in das Kaffee. Denn gestern machte der Unterhosen –Mann auch einen Abstecher ins Kaffee und huschte mit einem Cupcake raus, vielleicht hatte sie ja Glück und er ist ein Gewohnheitstier.


    „Schluck, wie du hast gewusst dass ich hier herkomme? Bist du eine Heilseherin oder so?“, fragt Mr. Boxershort und verschluckt sich fast an seinem Cupcake. „Nö, bin ich nicht – jedenfalls nicht, dass ich wüsste. Ich dachte mir nur du tauchst hier auf, da du ja gestern nach deiner Fluchtaktion hierhergekommen bist. Apropos warum bist du eigentlich vor mir weggelaufen?“, fragt sie verwundert und ist froh, dass sich Boxi zu ihr gesellt hat.


    Nachdem sie sich den Bauch mit Cupcakes voll geschlagen haben, machen es sich die Beiden auf der Couch, die sich ebenfalls im Laden befindet, bequem. „Naja, wie soll ich sagen – ich habe hier und da so komische Anwandlungen, manche würden sagen ich bin verrückt, aber ich sage lieber „besonders“ dazu. Aja, bevor ich dich mit meinem Gefühlskram langweile, sollte ich mich wohl vorstellen - mein Name ist Iven Terell (von Glaskatze)“.
    Alexis hat sich noch lange mit diesem Iven unterhalten und ist froh, dass es noch mehr Sims gibt die eher in der Gedankenwelt leben und mit ihrem Dasein nicht im Reinen sind.


    Nach dem tiefgründigen Gespräch mit dem Blondschopf, setzt sie sich auf eine Parkbank und beobachtet das Spiele-Piratenschiff. Sie kommt nicht umhin wieder an ihren Sohn zu denken, all zu lange ist es gar nicht her, da hat der kleine Marvin noch auf so einen ähnlichen Spieleturm gespielt.


    Alexis ist gerne mit dem kleinen Marvin in den Park gegangen, sie haben getobt, die Mitsims beobachtet und eine Runde Schach gespielt. Ach wie schön waren die Zeiten damals, ach wie süß war der kleine Mann mit seinen strohblonden Haaren und den mandelförmigen Augen, den sanften Lächeln auf den Lippen und die friedliche Aura die ihn umgab.


    Ein leises Rascheln im Gebüsch holt Alexis aus den Gedanken, müde streckt sie sich und begibt sich auf den nach Hause weg. Dort macht sie sich noch daran ein Gemälde zu malen, denn durch den Goldverkauf konnte sie sich eine Staffelei besorgen – eine Staffelei ist wohl kein kuscheliges Bett aber als armer Sim muss man eben pragmatisch denken (Staffelei = Gemälde = Geld, Bett = nur guter Schlaf).


    Nach dem kreativen Erguss und den damit verdienten Simoleons, betrachtet sie das liebevoll hergerichtete Grab von ihrem Ehemann und dem gemeinsamen Sohn. Auch wenn der Ritter, für andere wohl etwas kitschig wirkt, so hat er für sie eine fundamentale Bedeutung – er soll einen Beschützer symbolisieren, der nicht nur über die verbleibenden Überreste ihrer Liebsten wacht, sondern auch die Seelen in der Zwischenwelt beschützt.


    „Ob Marvin wohl auch im Himmeln mit seinem Dad angeln kann?“, fragt sie sich und erinnert sich lebhaft an jenen Samstag –Morgen als sie ganz früh aufgestanden sind um alle gemeinsam zum See Angeln zu fahren.


    Zum Abschluss des Tages gibt es noch ein „lecker“ Müsli am Lagerfeuer – nicht mehr lange und die Müsli-Zeiten haben sich erledigt ^^. Müde trottet Alexis in ihr Zelt und träumt von ihrer Familie.
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  17. #9
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    danke für eure Kommentare

    @Glaskatze: du hast richtig gesehen, es handelt sich um deinen Iven XD. Aha, also hast du den Sim tatsächlich nur mit Boxershort bekleidet in den Genpool gestellt *gg*? Zuerst dachte ich mir, es liegt daran weil eines seiner Charaktermerkmale "wahnsinnig" ist und er daher Sachen macht die nicht ganz der Norm entsprechen .. dann dachte ich mir, vielleicht hattest du ja auch CC Klamotten und daher ist er praktisch nackig zu mir gekommen. Jedenfalls finde ich es ganz lustig Iven zu sehen, so weiß ich immer auf dem ersten Blick wenn ich ihn durch die Nachbarschaft joggen sehe, dass er es ist ^^.

    @Silmeria:
    das freut mich, dass dir meine GF gefällt . Ich habe bewusst den Namen des Boxershort -Mann damals nicht geschrieben, da ich bewusst wollte, dass ihr ein bischen ratet wer es sein könnte XD. Der schwarzhaarige, ziemlich direkte Sim ist übrigens auch aus dem Genpool ^^.

    @aon-chan: Stimmt, Alexis hat es wirklich nicht leicht in ihrem jungen Leben - aber lange wird ihre Pechsträhne nicht mehr anhalten und es wird sich alles zum Guten wenden, denn wie heißt es so schön .. "nach Regen kommt Sonnenschein".

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  19. #10
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    Kapitel 3 – ein Blick in die Zukunft


    Verträumt steigt die Simine aus dem Zelt, sie kann kein Auge zu machen – denn das allesverschlingende Feuer von damals verfolgt sie bis in ihre Träume. Aus diesem Grund vertreibt sie sich die Nacht mit der Malerei und drückt ihr verwirrendes Gefühlsleben in Form von Kunst aus.
    Tja, das Sozi-Hasi als Motiv ist da wohl recht passend ^^.


    Der Morgen graut und Alexis kitzeln gerade die ersten Sonnenstrahlen in der Nase, als sie einen blonden Schönling des Weges gehen sieht, sie verliert keine Zeit um ihn zu winken. Vielleicht gibt es ja doch nette Sims in dieser Stadt – die Hoffnung stirbt ja bekanntlich zu Letzt.


    Der Name des süßen Typen ist übrigens Jasper Sjöberg (von Blütenhonig) und dieser lässt es sich nicht nehmen Alexis zu einem Kaffee zu sich nach Hause einzuladen. „Was du hast deinen Mann und dein Kind bei einem Feuer verloren? OMG wie schrecklich .. du tust mir ja so leid.“, artikuliert sich Jasper mit vor Schreck geweiteten Augen und offenem Mund. „Ja leider, wenn ich ehrlich bin sitzt der Schmerz noch ziemlich tief, aber ich bin froh, dass ich nun zumindest einen Sim gefunden habe der sich für mich und mein tragisches Schicksal interessiert.“, antwortet sie fröhlich.


    „Jetzt hör mal zu du Tussi, zuerst datest du mich und nun bandelst du mit meinem Mitbewohner an, also so geht das mal nicht.“, schimpft Iven und hebt ermahnend seinen Zeigefinger. „Wie, was daten? Wir hatten kein Date, davon abgesehen habe ich weder mit dir noch mit deinem Mitbewohner geflirtet – HALLO, ich habe gerade mal meinen Mann verloren, da steht mir gar kein Kopf zum Flirten!“, kontert Alexis und lässt den vor Wut schäumenden Iven einfach stehen.


    Zum Abreagieren gönnt sich Alexis eine Runde Angeln, nichts ist entspannender als in der freien Natur seine Angel auszuwerfen und darauf zu warten bis ein Fisch anbeißt. Der Vorfall mit diesem komischen Typen war schnell vergessen, denn ein anderer Gedanke hat sich in ihren süßen Kopf geschlichen – ein eigener Laden! Mit was lenkt man sich am Besten von seiner Vergangenheit ab genau mit der Zukunft UND mit harter Arbeit.


    Gesagt getan – Alexis kauft sich ein neues Grundstück und errichtet hier ihren Rohbau. Okay, derzeit ist ihr Laden noch ziemlich klein gehalten, aber schließlich verdient man mit dem Verkauf von Fischen und Pflanzen kein Vermögen – für den Anfang reicht es jedenfalls.


    Die Staffelei und die Pflanzen sind ebenfalls mit auf das neue Grundstück gezogen.


    „Huch, hier riecht es irgendwie verbrannt. Ohh nein ich brenne..“


    „Ich brenne sogar richtig fies … auaua“, schreit Alexis und versucht sich selbst zu löschen.


    Was ihr zum Glück auch gelingt, lediglich eine angekokelte Alexis bleibt zurück.
    „Glück gehabt – irgendwie scheint mich das Feuer ja zu verfolgen, ob das wohl ein Zeichen sein soll? Meine erste Mahlzeit in der neuen Küche und zack brenne ich lichterloh?! Ist das ein böses Omen?“, fragt sich die Kross-gebratene und guckt verwundert drein.


    Noch immer etwas mürrisch, aber zumindest nicht mehr schwarz vor lauter Ruß, sitzt die Rothaarige nun auf ihrem neuen Bett, in ihrem neuem Laden MIT privaten Raum, der nicht nur ein Bett sondern eben auch die Küche und sogar einen Fernseher beinhaltet. Da sie Jasper von ihrem Vorhaben erzählt hat, lässt er es sich natürlich nicht nehmen ihr neues Reich in Augenschein zu nehmen.


    Hier sieht man übrigens ihre beschauliche Hütte ^^ - also ob sie so Kunden anlocken kann bleibt noch abzuwarten.


    Irgendwann soll die Bude mal so aussehen – irgendwann, in 100 Jahren oder so XD.
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