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  1. #1
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    [Genforschung] Landei meets Wahnsinn Rebooted

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    So wie gestern im alten Thread schon angekündigt hier nun der Neuanfang meiner ersten Genforschung.
    Posting-Rhythmus wird ca. einmal die Woche sein. Entweder Freitags oder Montags denke ich.





    Vorhang auf für mein Landei Andrea Nash und dem wahnsinnig(en) gutaussehenden Iven Terell von Glaskatze in


    Landei meets Wahnsinn (Rebooted)




    Die beiden scheinen wohl schon etwas zu ahnen. So wie sie aus der Wäsche schauen.
    Hey ihr zwei!! Bringt mir doch etwas Vertrauen entgegen, wir werden viel Spass miteinander haben. *Finger unterm Schreibtisch kreuz*


    Andrea´s Merkmale: Iven´s Merkmale:
    Liebt die Natur Genie
    Einzelgänger Einzelgänger
    Tollpatschig Wahnsinnig
    Bestreben:
    Freiberuflicher Botaniker Nerd-Hirn
    Boni:
    Sammler Schneller-Lerner




    Inhaltsverzeichnis

    Stammbaum

    Hier werden sich später die Kapitelübersicht und der oder die Stammbäume befinden.
    Geändert von Skutlasdoettrir (14.11.2016 um 20:36 Uhr)

  2. Die folgenden 2 Benutzer bedanken sich bei Skutlasdoettrir für diesen Beitrag:

    Kuschi (21.04.2018), Lukinya (05.12.2016)




  3. #2
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    1. Generation
    Iven


    Prolog

    Unentschlossen stand er vor der angelehnten Küchentür. Sie hatte im oberen Teil, etwa in Höhe seines Sichtfelds, vier tiefe Kratzer. Fast zärtlich strich er mit seiner rechten Hand darüber, die Linke ruhte am Riemen seiner Sporttasche, die schwer über seiner Schulter hing. Ein tiefer Seufzer entkam seinen Lippen. „Zeit diesen Ort der scheußlichen Erinnerungen zu verlassen.“, sprach er sich Mut für den nächsten Schritt zu.


    Obwohl er noch nicht bereit war, legte sich seine Hand fester auf das alte Holz, die Muskeln in seinem Arm führten die Bewegung wie von selbst aus und die Tür schwang auf. Erschrocken zuckte er zusammen. Der Stoß war doch etwas kräftiger ausgefallen, als er gedacht hatte und die Tür schlug laut gegen die Wand. Verlegen blickte er zu Boden. „So war das nicht geplant, Jungs.“




    Er brauchte gar nicht aufschauen, jahrelange Erfahrung sagte ihm, dass seine Mutter bestürzt die Lippen zusammenpresste und eine tiefe Sorgenfalte ihr makelloses Gesicht zierte. Alles was sie von sich gab, war jedoch ein leises Schnalzen. Sie kommentierte schon lange nicht mehr was ihr Sohn tat oder auch eben nicht. Sie hatte sich mit seinem Zustand arrangiert.


    Entschuldigend lächelnd trat er in den großen Raum ein.
    „Entschuldige bitte, Mutter.“


    Ivens Mutter war eine blond-haarige Frau in ihren späten Vierzigern, doch sah sie auf dem ersten Blick um einiges jünger aus. Nur wer sie sehr gut kannte, entdeckte die Sorgenfalten und Augenringe, die von vielen schlaflosen Nächten zeugten. Sie war immer tunlichst darauf bedacht, jeglichen Makel mit Make-Up zu verstecken.


    In einer fließenden Bewegung drehte sie sich zu ihm um, in der Hand hielt sie ein Tablett auf dem ein Teeservice thronte. Das Haar war zu einem komplexen Knoten verschlungen und sie trug einen adretten Hosenanzug. „Also würde später noch der Buchklub vorbeikommen. Noch ein Grund mehr, das hier schnell hinter mich zubringen.“, schlussfolgerte der junge Mann nervös.
    Betont lässig setzte er sich auf einen der Küchenstühle, stellte die schwere Tasche neben sich und beobachtete seine Mutter dabei, wie sie in ihre Privatbibliothek ging. Nervös trommelte er mit seinen Fingern auf der dunklen Tischplatte herum. Während seine Mutter mit klappernden Absätzen geschäftig hin und her lief, begann er in einem der Hochglanz-Magazine zu blättern die sorgfältig gestapelt auf der Bank lagen.





    „Würdest du das bitte unterlassen. Wie oft muss ich es noch sagen.“, herrschte seine Mutter ihn an. Irritiert bemerkte er, dass sie sich mit einer Tasse Tee zu ihm gesetzt hatte. "Wann war das denn geschehen?" Sie sah ihn erwartungsvoll an.
    „Du wolltest mit mir reden. Also sprich. Ich habe keine Zeit für deinen Unsinn.“
    Iven atmete noch einmal tief durch, dann presste er hervor: „Ichwerdeausziehen.“
    Die Augen seiner Mutter weiteten sich kurz unmerklich, dann verengten sie sich zu Schlitzen. „Bitte was?“, fragte sie scharf nach.




    Iven erhob sich und stemmte sich mit beiden Armen auf den Tisch. „Ich. Werde. Ausziehen.“, sagte er nun lauter, jedes einzelne Wort genauestens betonend. Die Frau vor ihm erhob sich ebenfalls. „Nein.“, kam es bestimmt von ihr.
    „Warum nicht?“ Unverständnis machte sich in Iven breit. "Als ob es einen Unterschied machen würde, wenn er in einer eigenen Wohnung versauerte oder hier in seinem Zimmer. Dort würde er sich zumindest nicht mehr die stummen Vorwürfe seiner Mutter zumuten müssen."


    „Dein Vater und ich haben dir schon ein Zimmer in einer Wohnunterkunft besorgt. Oder hast du das wieder vergessen?“ Tadelnd schüttelte sie den Kopf und nahm einen Schluck ihres Tees.
    „Wovon willst du das überhaupt finanzieren?“, bemerkte sie beiläufig. „Von uns wirst du keinen Penny sehen.“




    Wütend stieß Iven die angehaltenen Luft aus. Er ließ sich wieder auf den Stuhl fallen und faltete die Hände zusammen.
    „Nun, ich denke, dass ich klar kommen werde. Immerhin bin ich der jüngste Absolvent der Bridgeport-Universität und habe einen Doktor in Physik, sowie meinen Ingenieur in Raketentechnik. Damit wird sich schon ein Job finden lassen. Ich bin kein Kind mehr, Mutter!“, sagte er patzig.





    Er machte Anstalten sich zu erheben, doch die Hand seiner Mutter, die sanft auf seiner Schulter ruhte, hielt ihn auf. Ihre Züge wurden weicher und die blauen Augen, die seinen so sehr ähnelten, blickten traurig auf ihn herab.
    „Du müsstest doch nicht für immer dort wohnen, nur bis du dich an ein eigenes Leben gewöhnt hast und sich dein Alltag eingependelt hat.“
    Sie holte aus einer Schublade eine ihm gut bekannte Broschüre hervor.
    `Sunset-Valley Asylum´ verkündeten goldene Buchstaben den Namen der ihm verhassten Wohneinrichtung für junge Erwachsene in besonderen Lebensumständen. „Noch eines, das dem Kamin entkommen ist“, bemerkte die Stimme in seinem Kopf entsetzt.Er hatte das Gefühl, für jede Broschüre die er zerstörte tauchten zwei Neue auf. „Du könntest dort auch einer einfachen Arbeit nachgehen“ ,begann seine Mutter versöhnlich.


    „Sowie ich nicht immer im Internat sein musste? Oder im Ferienlager?“ ,er setzte das Wort bewusst in verbale Anführungszeichen und beobachtete mit Genugtuung, wie seine Mutter errötete und schuldbewusst zusammen zuckte. „Ja, Mutter. Ich werde dich gerne jeden Tag daran erinnern, dass du deinen armen zwölf-jährigen Sohn in die Klapse gesteckt hast.“, dachte er boshaft.





    Heftig schlug er mit der Faust auf den Tisch, so das das Geschirr klirrte und der Tee überschwappte.
    „Ich will keine einfache Arbeit. Ich will meinen Geist fordern. Ich will forschen und über komplexe Theorien nachdenken, genauso wie Vater. Wenn ich mich recht erinnere habe ich ihm damals bei seiner Theorie über die Existenz der Alien-Welten geholfen. Hilf mir bitte kurz auf die Sprünge … wie alt war ich damals noch mal?“
    Er machte ein kurze Pause. „Achja, acht! Ich war acht Jahre alt und konnte schon alle Sterne und Planeten unseres Sonnensystems mitsamt ihrer Monde und Nebensterne bestimmen.“


    Aufgebracht griff er nach seiner Tasche und stand so ruckartig auf,dass der Stuhl nach hinten kippte und mit einem lauten Knall auf dem blankgeputzten Parkett aufschlug. Mit wenigen Schritten war er aus der Tür, mit einer Hand am Türrahmen, drehte er sich zu seiner Mutter um, die entsetzt in ihren Tee starrte.
    „Ich bin nur verrückt, nicht dumm. Grüß Vater von mir, wenn er mal von der Arbeit wieder kommen sollte.“
    So schnell ihn seiner Füße tragen konnten, verließ er sein Elternhaus für immer.
    Bevor die Haustür hinter ihm ins Schloss fiel, hörte er seine Mutter leise sagen. „Ich liebe dich, mein Schatz. Vergiss das nicht.“




    Wütend wischte er sich die aufkommenden Tränen aus den Augen. Es war die richtige Entscheidung ,beteuerte er. Er würde es nicht bereuen. Trauer war völlig unangebracht. "Freu dich", sagte er immer wieder. "Freu dich über deine Freiheit."
    Er hatte ein paar Meter hinter sich und das Haus gebracht, als er sein Handy zückte um eine SMS zu schreiben.





    Hey, Buddy.
    Ich bin frei. Nehme nun ein Taxi zum Bahnhof. Wir sehen uns dann morgen.




    Fröhlich pfeifend machte er sich auf den Weg zur nächsten Taxisammelstelle, um seine Reise nach Willow Creek anzutreten.

    Geändert von Skutlasdoettrir (22.11.2016 um 10:19 Uhr)

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    Angel (29.11.2016), BlessedByNyx (15.11.2016), Kuschi (21.04.2018), PinkSouL697 (15.11.2016), Silmeria (14.11.2016)

  5. #3
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    Du schreibst wirklich sehr gut. das einzige was mir auf gefallen ist das du ziemlich oft die Leerzeichen vergessen hast, das hat ein wenig den Lesefluss gestört.
    Undich gebe dir Recht Iven ist wiiiirklich wahnsinnig gutaussehend <3
    Mal sehen was ihn nun in Willow Creek erwarten wird

  6. Die folgenden 2 Benutzer bedanken sich bei Silmeria für diesen Beitrag:

    Kuschi (21.04.2018), Skutlasdoettrir (15.11.2016)

  7. #4
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    @Silmeria
    Danke für deinen lieben Kommentar.
    Das Problem mit den Leerzeichen habe ich gefixt. Danke für den Hinweis. Ich hatte das Kapitel in OpenOffice vorgeschrieben und kontroll gelesen, da war mir gar nicht aufgefallen, dass es beim Kopieren irgendwie die Formatierung zerfetzt hat.

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    Kuschi (21.04.2018)

  9. #5
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    Ich bin nur verrückt, nicht dumm.
    Ich weiß nicht warum aber ich musste so hart über diese Aussage lachen xDDD Wie geil das einfach klingt
    Also seine Mutter ist ja schon scheiße u.u Erst macht sie einen auf Diva Arschloch Mutter und dann heult sie ihm so nach dass sie ihn liebt XDD Was los mit ihr, Stimmungsschwankungen? u.u
    Aber ey die ist mir echt mega unsympathisch xD Wie kann sie so mit ihrem Sohn umgehen XD Auch das was Iven erzählt hat... voll fies D:< Nee ich mag sie definitiv nicht :<
    Hm ja was noch... so fängts also an u.u Armer kleiner der u.u Finds lustig dass du ausgerechnet aus seiner Sicht zu schreiben anfängst und nicht aus der deines Sims
    Ist übrigens auch sehr angenehm geschrieben, Kompliment dafür :3 Die Bilder sind auch auch gut Auch wenn ich das Gefühl hatte das ein oder andere hätte nicht so ganz an die Stelle gepasst an der es war XD (Bei irgendeinem wars mir jedenfalls aufgefallen... glaub bei dem wo die Mutter mit ihrer Tasse das erste mal drauf ist xD Weil die da im Text ja grade noch gar nicht da war XD)
    The
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    without
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    is just
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  11. #6
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    Ooh ein Prolog! Den finde ich doch mal sehr gelungen.

    Wenn ich mich kurz an das Jammern auf hohem Niveau anschließen darf... Also ich bin ja ein Fan von so stilistischen Mitteln, aber wenn du damit arbeiten willst pass bitte auf, dass die auch Einheitlich sind, sonst verwirrt das nur mehr als das es hilft (so wie kursiv und verschiedene Sorten Anführungszeichen).
    Ich dachte nämlich zwischendurch (auch durch den Fehler, dass zwischen Komma und Wort ein Leerzeichen gefehlt hat (also ,so) dass du die Stimme hattest in ,solche Anführungen´ setzen wollen (wie du sie auch nach dem 1. Bild einmal verwendet hast [ach nee, warte, dass waren zwei einzelne oben ´so´).
    z. B. hast du ganz am Anfang sowie zwischen dem 5. und 6. Bild seine Gedanken (und die der Stimme) in "kursiv mit richtigen Anführungszeichen" gesetzt, nach dem 2. Bild aber nicht, da isses nur kursiv? Das hat mich verwirrt, aber vllt hab ich da auch nur was falsch interpretiert? xD

    Insgesamt kannst du viele der Hochstriche weglassen, bei "freu´ dich" brauchst du keins, und auch "Irven's" wäre im Deutschen korrekt ohne den Strich. Das ist etwas, was man im Englischen macht (darüber hat man mich auch vor gar nicht allzulanger Zeit erst wieder aufgeklärt, ich dachte ebenfalls das macht man in beiden Sprachen so kommt davon wenn man schon so lange aus der Schule raus ist ). Und wenn da weniger wilde Satzzeichen sind über die ich stolpere dann lässt sich das ganze gleich viel flüssiger lesen.

    Aber ja, dein Schreiben in den Dialogfreien Absätzen finde ich eh super, du hast mega tolle Ideen und da macht das Lesen Spaß.
    Die Dialoge an sich sind eigentlich auch schlüssig, obwohl mich die Satzzeichen zwischendurch etwas durcheinander gebracht haben. ^^
    Wenn du sagst, dass viele der Leerzeichenfehler vom Kopieren des Textes sind, versuch doch deinen Text direkt hier in der Kommentarbox zu verfassen? Ich hatte ganz am Anfang das selbe Problem, und seit ich direkt hier schreibe läufts besser. Das Forum erinnert sich auch an deinen Text (unten links kannst du deinen Entwurf immer wieder aufrufen), was praktisch ist. Dadurch kannst du jeder Zeit an jedem Ort weiterschreiben! ^^).

    Also ja, ich mein das wirklich nicht bös, im Gegenteil. Ich weiß ja, dass du schreiben kannst und die Story in ne tolle Richtung ging (und garantiert auch wieder geht), auch mit richtig viel Witz und runden Charakteren. Ich bin jedenfalls gespannt wies weiter geht, welchen seiner Buddys er da angehauen hat, und wie lange es dauert bis er an Andrea gerät.
    Genforschung: And then I met You.


    Egal was meine Posts sagen, meine Origin ID ist Simpyre, Genforschungssims sind alle zu finden unter #andthenimetyou.

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    Kuschi (21.04.2018), Skutlasdoettrir (15.11.2016)

  13. #7
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    @Neko: Danke für deinen Kommentar. Es freut mich das der Schreibstil an sich gut bei euch ankommt. Klingt es komisch, wenn ich sage, dass es mich freut das dir Ivens Mum unsympatisch ist. Das heiß das ich mit ihrer Beschreibung alles richtig gemacht habe *yeah*. Das mit dem Bilder platzieren habe ich noch nicht so raus. Ich werde beim nächsten Kapital mal mehr drauf achten.
    Die Frage warum ich mit Glasis Sim Anfange ist recht simpel. Ivens Story beginnt eher als Andreas und ich wollte die Vorstory von Iven nicht als Rückblick nach Kapitel 6 oder 7 einschieben und dann erst mal 3 Kapitel Rückblick machen, bevor man wieder in die aktuelle Plot Zeit springt. Da wollte ich es lieber kontinuierlich den Zeitstrahl entlang laufen lassen.


    @Blessed: Auch dir ein dickes Danke. Ich fühle mich echt geehrt das ihr meinen Stil so hoch lobt. *rotwerd*
    Das mit der Kennzeichnung von Gedanken und wörtlicher Rede habe ich nun einheitlicher gekennzeichnet. Danke für den Tipp mit dem Iven´s, da merkt man das ich fast nur noch im englischen FF Bereich unterwegs war die letzte Zeit. Und ja ich stimme dir zu, auch ich bin eindeutig schon ein Weilchen aus der Schule raus. Deutsche Zeichensetzung war mir jedoch schon immer ein Graus, als werde ich für den ein oder anderen Kommafehler keine Haftung übernehmen. Ich setzt die so, wie sie gut aussehen. Und ausserdem ... sind das etwa keine Rudeltiere ? *gg*

    Ich muss persönlich sagen ich kann kreativer schreiben, wenn ich das in Office mache. Frag mich nicht warum. Beim alten Stand der Challenge, hat es mich extrem verunsichert, im Forum direkt zuschreiben, so das ich den Druck hatte alles in einem - ich nenne es mal - Take zu schreiben. Als eigene Datei kann ich, meinem Gefühl nach, freier darin rum schreiben. Oft ändere ich Abends nur ein Wort, oder mir fällt Nachts etwas ein und dann kann ich das fix in die Datei schreiben. Beim Forum hab ich immer Angst, das wegen was auch immer plötzlich der Text nicht mehr gesichert ist.

    Zu guter Letzt. Natürlich interpretiere ich in deinen Kommi keine Boshaftigkeit. Wieso sollte ich auch? Ich freue mich über diese Art von konstruktiver Kritik, denn nur so kann ich mich verbessern. Immerhin ist dies erst meine zweite Veröffentlichung in einem Forum, und meine erste im Sims Bereich.

    @Alle Leser und Danke-Sager: Fühlt euch geknuddelt und gut unterhalten.

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    BlessedByNyx (16.11.2016), Kuschi (21.04.2018), Silmeria (17.11.2016)

  15. #8
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    1. Generation
    Iven


    Kapitel 1 Alte Freunde kann niemand trennen


    Am nächsten Morgen stand Iven müde und erschöpft, vor dem Haus seines besten Freundes aus Kindertagen. Im Zug hatte er nicht schlafen können, das laute Gerappel und Gequietsche des Waggons und die ständig vorbeilaufenden Menschen hatten ihn wachgehalten. Mit vor Aufregung wild klopfendem Herzen stand er vor den Stufen die auf die Veranda führten. Hoffentlich war Rune schon wach, immerhin war es erst halb Sechs am Morgen, wie er nach einem schnellen Blick auf sein Handy bemerkte. Der Zug war doch schneller in dem kleinen Vorort angekommen als gedacht.


    Iven wusste, das Rune als Maler erst später zur Arbeit musste, und so machte er sich keine große Hoffnung, das ihm die Tür geöffnet werden würde, als er vorsichtig die Klingel betätigte.


    „Ein wirklich schönes Haus.Schon fast etwas zu groß für Rune.“, dachte er beeindruckt, wie er so die Fassade betrachtete. Er entdeckte sogar einen Basketballkorb im Garten. Mehr konnte er nicht in Augenschein nehmen, denn ihm wurde die Tür geöffnet und ein euphorischer Rune in Schlafkleidung fiel ihm um den Hals.




    „Ivy, Kumpel,schön das du da bist. Los komm fix rein, ich habe schon das Frühstück fertig gemacht. Ich hoffe du hast tüchtigen Hunger auf Speck und Rührei.“ Schneller als Iven lieb war, wurden ihm schon Jacke und Rucksack abgenommen und Rune führte ihn ins Wohnzimmer in dem auch der Esstisch stand. Der kleine Tisch war beladen mit Tellern voller Rührei, Speck und Toast.
    Überrascht stellte Iven zwei Dinge fest: Rune wohnte keineswegs allein und er verwendete immer noch diesen albernen Spitznamen für ihn.
    Ein junger Mann saß bereits am Tisch, sah jedoch nicht so ausgeschlafen aus wie Rune. Seine roten Haare standen wild von seinem Kopf ab und sein Blick sagte eindeutig, das er lieber im Bett sein würde. Trotzdem setzte er ein Lächeln auf und winkte Iven freundlich zu, als er sich an den Tisch setzte.


    „Morgen.“, grüßte Iven während er zeitgleich überlegte, woher er den Typen kannte. Der andere nickte ihm nur zu und goss sich einen Kaffee ein.


    Auch Rune setze sich nun zu ihnen. „Du musst Colja entschuldigen, er hatte eine lange Nacht.“
    Iven nickte verstehend. „Nachtschicht?“, fragte er mitleidig und begann zeitgleich sich etwas von dem Frühstück zunehmen. Es roch herrlich und er hörte seinen Magen zustimmend knurren.
    Colja schmunzelte und warf Rune einen bedeutsamen Blick zu. „Kann man so sagen.“ Der Blonde verschluckte sich vor Lachen fast an seinem Rührei.




    „Der gute Colja, immer noch der alte Schürzenjäger.“ Jetzt wusste Iven wieder, wer der Rothaarige war. Colja Kazanova, der Grund schlafloser Nächte und gebrochener Herzen fast aller Mädchen der Klassen 7 und höher und bestimmt auch einiger Jungen. Er war damals im neunten Jahr zu ihnen aufs Internat gekommen. Es war Iven´s letztes Jahr dort, denn aufgrund seiner überragenden Noten, hatte er den Abschluss ein Jahr eher machen können und damit war es für ihn weiter aufs College gegangen. Zwei Jahre später gesellte sich auch Rune wieder zu ihm, der ein Kunststudium begann, es aber nicht abschloss. Statt dessen war er - anscheinend mit Colja zusammen -nach Willow Creek gezogen, um als freischaffender Künstler sein Geld zu verdienen.


    „Mann tut was Mann kann.“, sagte Colja vielsagend lächelnd. „Hast du wirklich geglaubt ich würde irgendwann anfangen monogam zu leben? Da würde mir doch so vieles entgehen. Was gibt es denn schöneres als die Nacht mit einer Frau zu verbringen und sich gemeinsam durch die Laken zu wälzen, oder sich gegenseitig in der Dusche zu ...“ Rune ließ es nicht zu das Colja diesen Satz zu Ende sprach. „Ich denke nicht,dass du das hier genauer erläutern muss.“ Er sah Colja scharf an, der so tat als könnte er kein Wässerchen trüben und sich nun auch etwas von dem Rührei nahm.
    Iven war der Überzeugung. das sein Gesicht mittlerweile so rot sein musste, wie das Nachtlicht welches er als Kind gehabt hatte. Colja und sein Liebesleben waren ihm schon immer unangenehm gewesen, nur leider konnte sich Ivens innere Stimme nie damit zurückhalten Colja aufzuziehen. Er wunderte sich nicht, das sie nach der wachen Nacht die Oberhand hatte.


    „Danke übrigens, dass ich erst einmal bei euch unterkommen darf.“, leitete er einen Themenwechsel ein und nahm einen Bissen von seinem Toast.
    Rune sprang daraufhin hastig von seinem Stuhl auf und lief hinaus in den Flur.„Das hab ich ja total vergessen!“, hörten sie ihn noch rufen. „Ich muss dir ja noch die Luftmatratze raus suchen. Colja hast du noch frische Bettwäsche? Ach, was frag ich eigentlich...!“, unterbrach er sich selbst und lief wieder zurück, an ihnen vorbei, dann waren nur noch seine Schritte auf der Treppe nach oben zuhören.




    Die beiden Männer sahen sich schmunzelnd an und versuchten krampfhaft nicht los zu lachen.
    „Ihr habt euch wirklich kein Stück verändert “, bemerkte Iven und Colja sah ihn darauf interessiert an.
    „Du dafür umso mehr. Hast es endlich geschafft dich aus den Klauen deiner Mutter zu befreien. Wenn ich ehrlich sein darf, ich habe heute morgen nicht mit dir gerechnet.“
    Auf Ivens entrüsteten Blick, hob der Rothaarige die Hände.
    „Ich wollte dir damit nicht unterstellen ein Feigling zu sein. Ich wollte damit nur sagen, das es für dich bestimmt schwierig war das wohl behütete Nest zu verlassen.“ Colja unterbrach sich kurz und schien nach den passenden Worten zu suchen. Iven war gespannt was der Rothaarige nun vom Stapel lassen würde. Er ahnte schlimmes. „Immerhin bist du von Zuhause aus einen gewissen Standard gewohnt. Deine Eltern haben Geld und ein großes Haus und das alles. Ich wäre da nicht freiwillig gegangen. Und außerdem...du bist doch das famose Wunderkind der Wissenschaft.“

    Iven konnte nicht anders reagieren, als ein amüsiertes Schnauben von sich zugeben.
    „Du enttäuschst mich. Siehst du wirklich nur den Sohn reicher Eltern in mir? Der arme versnobte Junge der tragischerweise von seinen Eltern auf ein Internat der Mittelschicht verbannt wurde? Zu anfangs habe ich es vielleicht noch als Strafe empfunden, aber später da war ich glücklich meine Eltern fast ein Jahr nicht sehen zu müssen.“
    Er holte tief Luft um seinen Monolog weiterzuführen, aber Colja unterbrach ihn.


    „Natürlich nicht. Ich werde niemals jemand anderen als den armen Irren mit der gespaltenen Persönlichkeit sehen. Was hat Evil-Iven eigentlich zu deinem Auszug gesagt?“




    „Er hat freudig applaudiert und mich nach Kräften mental unterstützt die richtigen Worte zu finden“, gab Iven verlegen zu.
    Colja nickte zustimmend. „Sehr gut. Ich sag es dir gerne noch einmal: Lerne mit ihm zu leben nicht gegen ihn.“

    Er sah an Iven vorbei auf Rune der gerade wieder ins Zimmer trat. Er erhob sich behände vom Stuhl und nahm seinen leeren Teller mit. „Ich werde euch beiden nun verlassen. Das Land der feuchten Träume wartet auf mich.“ Sprachs und war aus dem Raum verschwunden. Iven verdrehte theatralisch die Augen und auch sein bester Freund verdrehte kommentarlos die seinen.
    „Er wird sie nie ändern.“, murmelte Rune leise.





    Leise kindisch kichernd räumten die beiden den Tisch ab und kümmerten sich um den Abwasch. Ivens Bemerkung, er würde das auch alleine machen und Rune solle sich derweil in Ruhe für die Arbeit vorbereiten, wurde rigoros abgeschmettert. „Mein Termin ist erst um halb Neun. Die Bilder habe ich gestern schon ins Atelier gebracht und mein Hemd ist auch gebügelt. Du siehst also, ich habe noch massig Zeit.“


    Als in der Küche wieder Ordnung herrschte, zog es die Beiden vor den Fernseher. Stumm sahen sie sich die morgendliche Talk-Show an. Zu Beginn versuchte Rune es noch Iven mit lustigen Kommentaren zu einem Gespräch zubewegen, aber nach einem genervten Brummeln ließ er es bleiben. Iven war froh sich einfach nur von den nichtigen Problemen der Talk-Show Teilnehmer berieseln lassen zu können und nicht über seine eigenen Miseren nachdenken zu müssen.




    Am Rande bekam er mit, wie Rune sich irgendwann vom Sofa erhob und sich auf zur Arbeit machte. Erleichtert atmete er aus.


    Ruhe. Welch Segen. Endlich hatte er Ruhe und niemanden, außer dem schlafenden Colja, um sich herum der ihm unangenehme Fragen stellen wollte. Die Stimme in seinem Kopf zählte nicht. Evil-Iven wollte schon seit gestern Abend wissen wie es denn nun weiter ging.
    Nach einer Weile stellte er genervt den Fernseher aus und begab sich nach oben. Was die Menschen nur für Probleme hatten, er verstand nicht warum man um Nichtigkeiten so einen Wirbel machte.


    Vor der Badezimmertür ließ er sich auf den Boden nieder und starte verloren die Treppenstufen ins Wohnzimmer herunter. Seine Stimme hatte ja recht. Wie sollte es denn jetzt für ihn weiter gehen? Er hatte seiner Mutter gegenüber zwar großmäulig behauptet er hätte einen Plan, aber dem war nicht so.





    Das hättest du dir eher überlegen müssen“, ertönte es gehässig in seinem Kopf.
    Genervt stöhnte er auf. „Lass mich in Ruhe“, murmelte er und legte die Arme auf seine Beine.
    Schämst du dich nicht? Meldest dich Jahre lang nicht bei deinen 'besten Freunden' und plötzlich stehst du vor ihrer Tür und erwartest Almosen!
    „Ich werde ihnen schon nicht all zulange auf die Nerven fallen“, versuchte Iven seine innere Stimme zu beruhigen.


    Abrupt stand er auf und ging ins Bad. Iven nahm sich ein Glas aus dem Schrank und füllte es mit Wasser.
    Das tust du jetzt nicht!“, erklang die Stimme panisch.
    Iven grinste kurz, puhlte eine kleine Tablette aus dem Blister, den er immer in der Hosentasche hatte und spülte diese dann mit einem großen Schluck Leitungswasser herunter.




    Kurz lauschte er in sich, aber es war nichts mehr zu hören. Ruhe. Herrlich! Nicht das er oft auf diese Lösung zurück griff, aber nach dieser Nacht wollte er sich nicht von seinen Gedanken wachhalten lassen.
    So langsam verlangte sein Körper dringendst nach einer Mütze Schlaf, also ging er hinüber in Runes Zimmer, wo schon eine große Luftmatratze für ihn bereit lag. Schnell glitt er ins Land der Träume und wurde erst wieder wach, als er die Zimmertür zufallen hörte.




    Erschrocken riss er die Augen auf und sah sich verwirrt um. Wo war er? Er brauchte einen Moment, bis ihm wieder einfiel, das er sich ja bei Rune im Zimmer befand und nicht mehr Zuhause im versnobten Windenburg. Kurz lauschte er, aber außer einer weiteren zufallenden Tür hörte er nichts. Es war absolut still im Haus, man hörte nur vereinzelt den Lärm von vorbeifahrenden Autos vor dem Fenster.


    Steif richtete er sich von der Matratze auf und blieb für einen Moment sitzen. Sein Kreislauf gab ihm nun die Quittung für die Tablette und das Zimmer drehte sich kurz um ihn herum. Verschlafen streckte er sich und stand dann auf. Ein kurzer Blick auf seine Klamotten ließ ihn den Kopf schütteln. So zerknittert würde er sie heute nicht mehr tragen können. Dabei hatte er gehofft seine Kleidung erst heute Abend waschen zu müssen, sodass sie am Morgen wieder frisch wäre.


    Da hast du wohl schon wieder was nicht so ganz überdacht, was?
    Iven ignorierte seinen bösen Gedanken-Zwilling gekonnt, ging zur Kommode und nahm sich eine Hose und ein Hemd von Rune heraus. Die Sachen passten wie angegossen und er hoffte, das Rune nichts dagegen haben würde.


    Seine nächsten Schritte führten den Blonden in die Küche seiner Gastgeber. Am Kühlschrank fand er eine Nachricht von Colja, die ihm mitteilte, dass dieser zur Arbeit aufgebrochen war.
    Iven nutzte die Zeit alleine, um ein Dankeschön-Essen für seine Freunde vorzubereiten.
    Etwas verloren suchte er in den Schränken und im Kühlschrank nach Zutaten, die er zu etwas genießbarem verarbeiten konnte. Nicht das er vorhatte ein Festmahl zu zaubern, so gut konnte er nicht kochen,aber Rune und Colja würden sich bestimmt über eine herzhafte Portion Mac´n Cheese freuen. Dazu noch ein kühles Bier und der Feierabend der Beiden würde perfekt sein.


    Wie gut das in der gut sortierten Küche auch ein Kochbuch für Männer zu finden war, welches Iven zunächst genauestens studierte,ehe er sich ans Werk machte.
    Akribisch maß er die benötigten Zutaten ab und stellte sie griffbereit auf die Arbeitsplatte. Den großen Topf Wasser für die Nudeln stellte er schon mal an und warf eine ordentliche Prise Salz dazu. Während er darauf wartete, dass das Wasser kochte, bereitete er die Sauce vor und hobelte eine ordentliche Portion Käse.
    Als das Nudelwasser endlich kochte, war er sich nicht mehr sicher ober schon Salz dazu getan hatte, und so landete neben den Nudeln auch eine große Prise Salz im Topf. Als er endlich fertig war, sah die Küche aus wie ein Schlachtfeld, so das Iven fast eine Stunde brauchte bis alles wieder sauber war. Die Nudeln waren leider etwas versalzen, doch Iven war stolz auf sich.






    Das Essen kam bei den Jungs trotzdem gut an und der Abend wurde von Iven und Rune mit einer Partie Schach beendet. Diese verlief jedoch nicht sehr harmonisch, da Iven sich von Coljas und Runes Gespräch gestört fühlte, welches die Beiden jedoch nur führten, da Rune ebenfalls von Ivens langen Denk-Pausen genervt war. Am Ende konnte Iven die Partie für sich entscheiden. Alle drei gingen danach früh ins Bett.


    Rune war sehr schnell eingeschlafen. Iven starte noch lange in der Dunkelheit liegend an die Zimmerdecke und dachte über seinen Plan für den morgigen Tag nach. Als erstes würde er nach einer eigenen Wohnung suchen. Dann würde er sich um einen Job kümmern. Im Labor seines Vaters in Oasis Spring wollte er sich jedoch auf keinen Fallbewerben. Er dachte eher an eine Stelle bei der Raumfahrtbehörde.Während er langsam in den Schlaf glitt, glaubte er noch leises Kichern aus Coljas Schlafzimmer zuhören, während Runes schnarchen immer lauter zu werden schien, als wolle er die Geräusche von unten übertönen. Mit einem glücklichen Lächeln schlief Iven endlich ein.




    --------------------------------------------------
    Kleine Anmerkung am Rande: Da am Mittwoch Pokemon Sonne/Mond erscheint und natürlich dann auch bei mir im Briefkasten liegen wird, kann ich noch nicht genau sagen, wie ich in dieser Woche zum Schreiben komme. Eventuell werde ich auch erst einmal ein paar Kapitel vor schreiben. Mal schauen. Wie immer hoffe ich, dass ihr Spass beim Lesen hattet.
    Geändert von Skutlasdoettrir (22.11.2016 um 10:21 Uhr)

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  17. #9
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    So jetzt komm ich auch endlich mal zum lesen XD
    Wie Rune ihm halbnackt in den Arm fällt.... lese ich da so gewisse Neigungen heraus?
    Ivy xDDDDD Das ist mir erst aufgefallen als Iven so darüber nachdachte und irgendwas mit "alberner Spitzname" dachte XDD Und ich so "Was? Wo?" XDDDDD
    WARTE MAL XD Das klang jetzt im ersten Moment so danach als hätten er und Rune zusammen eine heiße Nacht gehabt XDDDDDD Aber das will ich wohl nur rauslesen xDDD Das was danach kam, klang ja dann nicht mehr ganz so XDD
    Aber... MOMENT XD
    bestimmt auch einiger Jungen
    Aha aha, erzähl mir mehr
    Aber schön wie du Colja darstellst... gefällt mir wirklich gut
    Rune gefällt es also nicht wie Colja lebt.... hm....
    EVIL-IVEN!!!!! XDDDDD Mein Gott wie geil XDDD Ich mag den Dialog der ist voll witzig :'D Gefällt mir richtig gut X'D Weiter so! XD
    Das Land der feuchten Träume.... ach Colja du kleiner Perverser
    Die Pose in die du Iven da gesteckt hast ist total niedlich.... u.u Ich will auch so eine Pose... ich muss einen Typen in so eine Pose stecken... XDDD Es ist so süß XD Wie ein Babykätzchen dass sich die Pfote leckt AWWWWW XDDD
    Iven hat also Tabletten gegen seine innere Stimme soso u.u Ich mag es ja wie er mit sich selbst redet xDD Hatte auch mal so nen Charakter... aber gäbe es bei mir eher in na Fantasy Story (Da aber dafür definitiv) als in na "realistischeren" u.u Finde es aber cool 8) Und gefällt mir wirklich gut
    Warum hat Iven sich keine Klamotten von Zuhause mitgenommen....? u.u Er lässt denn bei einem Umzug seine Klamotten zuhause? XD Also hätte er sich nicht ein bisschen was in nen Rucksack oder so packen können? O.O Wobei er ist verrückt... warum frag ich eigentlich u.u xDDDD
    Ein Kochbuch.... für Männer XDDDDD Als bräuchte man als Mann ein besonderes Kochbuch Wie lustig
    Ich finde es aber voll süß wie er für die Beiden kocht D: So ein lieber Kerl D:
    COLJA AM ENDE EY XDDDDDDD Armer Rune muss extra laut schnarchen hahahaha und Iven... der ist glücklich und schläft XDDDDD Mag es wohl soclhe Geräusche zu hören xDDDDDD
    Oh man XDDDD
    Gut dann hab ich das jetzt auch mal erledigt u.u War sehr schön geschrieben das Kapitel, muss schon sagen Und auch die Dialoge haben sich sehr gut lesen lassen :3 Die Bilder haben diesmal auch sehr gut gepasst finde ich

    Was deine Anmerkung angeht.... nur kein Stress *spielt Pokemon* xDDDD Bist sicher nicht die Einzige *muss jetzt dann auch noch Bilder machen* xDD Oh das wird hart xDDD Egal XD Also stress dich nur nicht zu sehr und genieß ruhig erstmal dein neues Spiel 8)
    The
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    @ Nekooky: Wie schon im Kommie zu deiner Gf erwähnt, danke ich dir von ganzem Herzen für deinen Kommentar. Du kannst dir gar nicht vorstellen wie sehr ich mich am Mittwoch darüber gefreut habe. Ich hatte einen so miesen Tag, da waren deine lieben Worte wie ein Lichtstrahl im Dunkeln.
    Ich denke du wirst dich über das folgende Kapitel sehr freuen. Und nein, Iven und Rune sind nur sehr gute Freunde, nicht mehr und nicht weniger. Ivens Gründe für den überstürzten Auszug werde ich später noch genauer beleuchten. Aber ja, im Notfall ist "er ist irre" immer die Antwort für jede seiner Taten.

    Die Pose habe ich übrigens von hier, falls du Interesse dran hast. #DL - A-LuckyDay



    1.Generation
    Iven




    Kapitel 2 Gemütlicher Männer-Abend




    ~ ~ ~ ~ ~ ~ ~ ~ ~


    Um ihn herum befand sich nichts, außer einer tiefschwarzen Dunkelheit. Sie fühlte sich auf seiner vom Schweiß nassen Haut angenehm kühl an und doch fühlte er eine Gänsehaut seine bloßen Arme hinauf wandern und es schüttelte ihn vor Ekel. Es war, als würde ein schleimiges Wesen mit tausenden Armen jeden Zentimeter seines Körpers abtasten. Ihm war schwindelig und ein unangenehmes Stechen hinter seinen Augäpfeln bereitete ihm höllische Kopfschmerzen.
    Die lang ausgestreckte Position in der er lag, förderte sein Wohlbefinden in keinster Weise und er wünschte sich ein dickes Kissen herbei, oder zumindest jemanden der das Kopfstück des Möbels höher stellen würde.


    In den wenigen Minuten, zumindest hoffte er das es so war, seit seinem Erwachen hatte er eine Sache sehr schnell realisiert. Er war am Arsch. Er lag auf einer unbequemen Liege, die mit nichts als einer Papierunterlage bedeckt war, welche unangenehm an seinem Rücken klebte. Er konnte nicht nach links oder rechts sehen. Ein breites Lederband fixierte seinen Kopf und auch seine Hand und Fußgelenke waren so fest gebunden, dass sie sich keinen Millimeter bewegen ließen. Panik begann seinen Körper zu durchfluten und er begann heftig seine Arme und Beine in den Fesseln hin und her zu drehen und zu reißen.


    Doch es half nichts. Es kam ihm vor, als würden die harten Schlingen sich nur noch fester um ihn wickeln und in der Dunkelheit festhalten. Heiße Tränen schossen aus seinen Augen hervor und liefen seine Wangen hinunter. Sie versickerten ungesehen im Papier unter ihm. Ein ersticktes Keuchen entfuhr ihm und ließ ihn erschrocken zusammen zucken. Der leise Laut hatte wie ein Paukenschlag gewirkt. Im Raum selber vernahm er außer seinem eigenen abgehackten Atem keinerlei Geräusche. Die Stille drückte unangenehm auf seine Ohren und ihm war, als stände sein Kopf kurz davor zu platzen.


    Er nahm seine Bemühungen den Fesseln zu entkommen wieder auf. Ignorierte den Schmerz in seinem ganzen Körper, der sich mittlerweile anfühlte als würde er in Flammen stehen. Sein Rücken war von der groben Unterlage wund gescheuert und seine Hände zierten nun tiefe Schnitte, aus denen er sein Blut rinnen fühlte.


    Frustriert warf er seinen Kopf zur Seite und tiefe Erleichterung flutete seinen Körper. Das fixierende Band hatte sich ein Stück gelockert, so das er nun nach links blickte. Vorsichtig bewegte er seinen Kopf nach rechts, spürte wie seine Nackenmuskeln protestierten und der Schwindel wieder einsetzte und ihn ohnmächtig werden lassen wollte. Er presste die Zähne zusammen und stemmte sich gegen die Fesseln, immer und immer wieder spannte er jeden Muskel seines Körpers an und kämpfte, ließ sich für ein paar Atemzüge wieder zurückfallen und spannte sich wieder.
    Er ignorierte die Erschöpfung, ignorierte den Schmerz und den Lärm den er verursachte. Sollten sie ihn doch hören. Er schrie und tobte und irgendwann verließ ihn seine Kraft und ließ ihn in eine erlösende Ohnmacht sinken.




    ~ ~ ~ ~ ~ ~ ~ ~ ~






    Im Haushalt der drei Freunde hatte schon bald eine angenehme Routine einzug gehalten. Iven stand morgens mit Rune auf und gemeinsam warfen sie meist Colja und dessen – für diese Nacht- aktuelle Freundin aus dem Bett. Dann frühstückten sie und machten sich auf den Weg zur Arbeit. Iven wurde meist die unangenehme Aufgabe überlassen, das arme Mädchen, darüber zu informieren, das sie Colja wohl nie wieder sehen würde. Evil-Iven erledigte den Job, ohne großes Federlesen, aber Iven gingen die Tränen und Schimpfworte sehr nahe. Die Mädchen taten ihm leid, auch wenn sie logisch betrachtet nicht unschuldig waren, immerhin hatten sie sich auf Colja eingelassen, obwohl er einen gewissen Ruf hatte.
    Nach ein paar Tagen hatte er es satt den Sündenbock zuspielen und wagte es erst dann das obere Stockwerk zu verlassen, wenn Rune ihm bestätigte, dass die Luft rein war. Ansonsten verliefen seine Vormittage recht ruhig. Böse Zungen würden es auch als langweilig bezeichnen, doch Iven genoss es alleine zu sein.



    Er verbrachte die Zeit meist damit, im Internet nach Wohnungsanzeigen zu suchen und schrieb Bewerbungen. Er las das ein oder andere Buch oder spielte eine Partie Schach gegen sich selbst. Warum Rune und Colja das so lustig fanden, verstand er nicht wirklich. Wenn jemand gegen sich selbst spielen konnte, dann doch wohl er.




    Ab und zu raffte er sich auch auf und joggte eine Runde durch die Nachbarschaft. Aber meist blieb er im Haus und versuchte irgendwie die Zeit zu vertreiben, bis einer der Jungs von der Arbeit wieder zurück war. Runes Arbeitszeiten waren sehr variabel und meist zog er sich, kaum das er wieder da war, auf den Balkon zurück um zu malen, wobei Iven ihm oft ein Buch lesend Gesellschaft leistete. Auch Colja ließ sich meist nur kurz zum Essen bei Iven blicken und verschwand dann wieder. Entweder trainierte er in seinem Zimmer oder er hatte eine Verabredung, so vermutete es Iven zumindest, denn meist brachte der Rothaarige am Abend eine junge Frau mit nach Hause.




    So saß Iven wieder einmal wie so oft in der letzten Woche, tief über seine Bewerbungsunterlagen gebeugt am Esstisch und schrieb in seiner schönsten Handschrift seinen Lebenslauf nieder, als er die Hintertür aufgehen hörte. Ein Blick über die Schulter verriet ihm, das Colja gerade das Wohnzimmer betreten hatte.





    "Ah, Iven. Gut das du da bist", sagte er erleichtert, während er einen kleinen Karton auf dem Wohnzimmertisch abstellte. Iven verdrehte die Augen, wo sollte er denn auch sonst sein. Solangsam müsste auch Colja aufgefallen sein, dass er das Haus kaum verließ.
    "Jetzt sei mal nicht so zynisch", wurde er von seiner inneren Stimme amüsiert geneckt. "Ist ja nicht so, das man dich hier gefangen hält."
    Der Blonde atmete ein paar Mal beruhigend tief ein und aus, bevor er seine Aufmerksamkeit wieder seinem Freund zuwandte. "Tag, Colja. Was gibts denn?", fragte er interessiert.
    Ein begeistertes Strahlen trat in das Gesicht des Rothaarigen. "Ich hab von Simsung den neuesten Flachbild-Fernseher zugeschickt bekommen", erklärte er aufgeregt. "Zum testen für meinen Blog. Packst du bitte kurz mit an, das wir ihn rein holen und aufbauen können?"
    Das riesige Fragezeichen in Ivens Gesicht ignorierend wandte er sich wieder zur Tür und war schon fast von der Veranda verschwunden, als das blauäugige Genie sich erhob, seine Sachen ordentlich zusammen legte und sich endlich anschickte ihm zufolgen. Warum hatte Colja ein Werbegeschenk bekommen? Und von welchem Blog sprach er? Iven nahm sich vor, später einmal im Internet zu recherchieren. So ganz blickte er bei Coljas beruflicher Tätigkeit noch nicht durch. Er behauptete ein Social-Media-Star zu sein. Leider hatte Iven von diesem Technik-Trend keinerlei Ahnung und das fuchste ihn gewaltig.


    Gemeinsam trugen sie den sperrigen Karton ins Wohnzimmer und nach einer halben Stunde, hatten sie den alten Fernseher von der Wand genommen und die neue Mattscheibe dort angebracht. Auf dem Fernsehtischchen hatte zudem eine Spielekonsole seinen neuen Platz gefunden.



    Erschöpft ließ Colja sich aufs Sofa fallen und klopfte dann auffordernd neben sich.
    "Setz dich! Lust eine Runde Sims Ops 5 zu spielen?" Er wartete nicht auf eine Antwort, sondern reichte Iven direkt einen der Controller und ehe er sich versah waren sie schon in die bunte Welt der Videospiele abgetaucht. Iven durchströmte ein angenehmes Glücksgefühl. Wie lange hatte er schon keine Videospiele mehr gespielt. Irgendwie war er in den letzten zwei Jahren vor lauter Forschungsarbeit und Sorgen machen nicht dazu gekommen.
    In den wenigen Pausen die sie einlegten, versorgten sie sich schnell mit Chips und kühlem Bier aus dem Kühlschrank, dann wurde der virtuelle Kampf um die Weltherrschaft erbittert fortgeführt.





    Als Coljas Spielfigur zum wiederholten Mal getroffen zu Boden sank, riss Iven triumphierend die Faust in die Luft und jubelte laut. "Jawoll,157 zu 179 Kills. Ich hab gewonnen! Gewonnen!" Er stieß Colja spielerisch mit der Schulter an, der beleidigt das Gesicht verzogen hatte.
    "Aber nur weil du geschummelt hast.", beschwerte er sich und bewarf ihn mit einem Sofakissen. "Schummler. Mogler. Cheater.", jedem Wort folgte ein weiteres Kissen, welches jedoch leicht abgewehrt werden konnte. Iven fiel vor Lachen fast von der Couch, er konnte Colja einfach nicht ernst nehmen, der mittlerweile die Arme verschränkte und demonstrativ in eine andere Richtung blickte. Das belustigte Funkeln und die zuckenden Mundwinkel verrieten ihm, das der Rothaarige auch kurz davor war in großes Gelächter auszubrechen. Er griff nach der halbvollen Bierdose die vor ihm stand und wollte gerade einen großen Schluck nehmen, als ihn ein weiteres Kissen mit voller Wucht im Gesicht traf. Natürlich verschüttete er das Getränk und flutete sich und das Sofa mit dem guten Gerstensaft.

    "Ach verdammt,Colja!", schimpfte er, immer noch kichernd. "Wegen dir...habe ich eine Todsünde begangen. Wenn meine Mutter das wüsste. Sie würde mich zehn Rosenkränze beten lassen ... und noch einmal zwanzig um den Dämon in mir auszutreiben.", lallte er stockend und lehnte sich näher zu seinem Kumpel herüber. Irgendwie schien ihm seine Zunge nicht mehr gehorchen zu wollen und auch sein Hirn hatte Schwierigkeiten damit Worte zu finden. Und doch wollte er reden. Der ungewohnte Alkoholkonsum machte sich solangsam bei ihm bemerkbar,aber das interessierte Iven gerade herzlich wenig. Es gab weitaus schlimmeres.


    "Das ganze Sofa ist nass", stellte er schockiert fest. "Und meine Hose! Ich hab doch nur diese eine. Ich will nicht wieder nach Hause,Colja!", jammerte er und umklammerte seinen Freund fest an den Oberarmen. "Du kannst dir nicht vorstellen, wie schrecklich es dort ist."




    Iven fühlte sich wie in Watte gepackt, sein Bewusstsein schien wie durch einen Strudel hinab in die hinterste Ecke seiner selbst gezogen zu werden. Der Raum schwankte kurz, als wären sie mit einem Schiff auf rauer Seeunterwegs. Oh nein, er ahnte was gleich passieren würde. Und dabei war Rune gar nicht zuhause um ihm zu helfen. Iven konnte keinen weiteren klaren Gedanken mehr fassen. Alles was er noch hörte war ein hämisches Danke, als sich die Präsenz seines bösen Zwillings an ihm vorbei drängte, dann wurde ihm schwarz vor Augen.


    ***




    Die Kontrolle über seinen Körper erlangte er erst wieder, als er sich über der Kloschüssel hängend, auf den kalten Bad fliesen kniend, die Seele aus dem Leib kotzte. "Na vielen Dank auch. Den unangenehmen Part überlässt du wieder mir.", murmelte er und versuchte seinen rumorenden Magen zu beruhigen, was aussichtslos schien. Das Badezimmer drehte und schaukelte sanft vor seinen Augen hin und her."Gern geschehen. Du glaubst doch nicht, dass ich mir das hier freiwillig antue." Evil-Iven wirkte höchst beleidigt. "Sei froh das ich dich überhaupt hier hin gebracht habe. Ich hätte dich auch Coljas Bett vollkotzen lassen können."
    Da hatte er recht, das musste Iven zugeben, es wäre wohl noch schlimmer gewesen. Er lehnte seinen Kopf gegen das kühle Porzellan. Augenblicklich besserten sich seine Kopfschmerzen, die langsam aber stetig begannen ihn zu plagen. Er unterdrückte ein Stöhnen, als sein Magen sich wieder aufbäumte um den Alkohol los zu werden und lehnte sich hastig wieder über den Toilettentopf. Wie viel hatte er nur getrunken? Es war ihm gar nicht so viel vor gekommen. "Das meiste hast du gar nicht mitbekommen.", flötete die verhasste Stimme. "Hau ab!", murrte Iven nur. Evil-Ivens Anwesenheit machte die Situation für ihn nur noch schlimmer. Er wollte sich gar nicht ausmalen, was dieser Teufel angestellt hatte. Normale Menschen hatten einfach nur einen Filmriss, wenn sie einen über den Durst tranken.Aber er hatte da ein sehr viel gravierenderes Problem. Sein Körper wurde von einem anderen Bewusstsein gesteuert, in dessen Taten er nicht eingreifen konnte, selbst wenn er es gewollt hätte. Noch nicht einmal verbal, so wie die Stimme von Evil-Iven es bei ihm immer tat. Es konnte sonst was passiert sein.


    "Oh nein.",rief er aus. "Was hast du getan?", fragte er alarmiert. Ihm war die Bedeutung der Worte von vorhin gerade erst bewusst geworden. Was hatte er in Coljas Bett zu suchen gehabt. Ein leises kichern ertönte. "Was macht man wohl in Coljas Bett, hmm?", wurde er scheinheilig gefragt.
    Iven spürte wie sein Gesicht vor Scham zu glühen begann. Oh bei Newtons Gesetz, bitte nicht! Wenn Evil-Iven getan hatte, was er dachte, dann würde er Colja niemals mehr unter die Augen treten können. Er wollte hier und jetzt im Erdboden versinken. Aber natürlich tat ihm niemand den Gefallen und ließ urplötzlich eine Grube unter den Fliesen erscheinen.


    Zu allem Überfluss klopfte es energisch an der Tür und Coljas Stimme ertönte, vom Holz gedämpft. "Alles okay bei dir?" Iven kniff nervös die Augen zusammen. Bitte lass die Tür abgeschlossen sein, wiederholte er immer wieder in Gedanken, während er antwortet. "Ja, alles so weit ok."
    "Gut. Ich werde mich dann mal hinlegen."

    Erleichtert atmete er aus, als er hörte wie sich Coljas Schritte in Richtung Schlafzimmer bewegten.
    Iven traute seinem Körper wieder soweit, dass er sich an der Toilette hoch stemmte und zum Waschbecken hinüber ging. Er wusch sich gründlich den Mund aus und putze sich zweimal die Zähne. Nur zur Sicherheit. Dann blickte er zögerlich in den Spiegel.




    "Hast du, oder hast du nicht?", fragte er sein Spiegelbild verunsichert. Mit perverser Faszination sah er wie sich seine Mundwinkel von selbst zu einem spöttischen Grinsen verzogen und sich seine Augenbraue hob.

    "Natürlich nicht. Colja ist leider nicht so leicht zu überreden seine Prinzipien fallen zu lassen."

    Die Erleichterung über diese Worte ließ Iven fast zusammenklappen. Mit fahrigen Händen wischte er sich durchs Gesicht. Hallelulja, wenigstens einmal war auf Colja verlass. Fast hätte er das Bad verlassen um seinem Kumpel dankbar um den Hals zufallen und ihn für seine Standhaftigkeit zu küssen. Er kannte ihn mittlerweile also doch genauso gut wie Rune ihn kannte. Iven war davon überzeugt gewesen, das eigentlich nur der Blonde genau sagen konnte, wann welche seiner Persönlichkeiten gerade die Kontrolle hatte. Scheinbar hatte er sein Wissen weiter gegeben. Iven konnte sich ein glückliches Grinsen nicht verkneifen. Er hatte einfach die besten Freunde auf der Welt.


    "Was das Küssen angeht... Das habe ich schon erledigt."

    Iven wäre vor Schreck fast in Ohnmacht gefallen, stattdessen rief er nur laut:"Nicht dein Ernst!", bekam aber keine sehr hilfreiche Antwort. "Lass uns schlafen gehn."
    Verzweifelt schüttelte Iven den Kopf. Schlafen zu gehen klang wirklich gut. Er hoffte einfach morgen aufzuwachen und alles würde sich als böser Traum herausstellen. Ja, so würde es sein. Müde und noch sehr wackelig auf den Beinen schleppte er sich nach oben in Runes Zimmer. Da dessen Bett leer war, legte sich Iven einfach hinein.



    So würde er wenigstens sagen können in beiden Betten die Nacht verbracht zuhaben. Nach ein paar entspannenden Meditationsübungen war er überraschend schnell eingeschlafen. Morgen würde ein neuer schöner Tag auf ihn warten, da war er sich sicher.
    Geändert von Skutlasdoettrir (02.12.2016 um 23:46 Uhr)

  20. Die folgenden 6 Benutzer bedanken sich bei Skutlasdoettrir für diesen Beitrag:

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