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  1. #11
    Kleiner lieber Unschuldse
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    ok na ich bin gespannt. Ich mag die Art, wie du schreibst.
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  2. #12
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    Ab dem Tag wurde es, soweit möglich, noch schlimmer zuhause. Egal was ich tat, meine Mutter fand immer etwas zu meckern. Oft ging es schon beim Frühstück los.





    Unwillig schleppte ich mich zur Schule, doch eines morgens rief Cassie sehr früh an. Ob ich Lust hätte den schönen Tag mit ihr an den Klippen zu verbringen? - Klar hatte ich.




    Die Ruhe tat mir gut und auch das ich ihr mein Herz ausschütten konnte.



    Je mehr ich erzählte, desto furchtbarer fand ich es selber, oft konnte ich die Tränen nicht zurückhalten.



    Plötzlich tauchte Frederic vor uns auf: Erwischt!, rief er und grinste.



    Ich erschrak. Wie lang war er schon da und was hat er gehört? Bestürzt schaute ich zu Cassie.



    Da traf uns eine volle Ladung Wasser. Cassie sprang auf: He, Du Idiot!



    Er zog sich am Beckenrand hoch und setzte sich neben mich. Na, machst Du das öfter, schwänzen? Sofort verspannten sich meine Muskeln.



    Dann beugte er sich auch noch zu mir: Keine Angst, Euer kleines Geheimnis ist bei mir sicher. Das war zuviel, mir schossen erneut Tränen in die Augen und ich schlug die Hände vors Gesicht.



    Du bist so ein Vollidiot!, motzte Cassie ihn an und versuchte mich zu trösten. Ich sprang auf...



    machte kehrt und trat die Flucht an. Meine Güte, was dachte er bloß von mir? Ich schämte mich so sehr.



    Das die zwei mir folgten, machte es nicht besser. Schniefend wischte ich mir übers Gesicht.



    Frederic war ziemlich irritiert und Cassie erzählte ihm von meinem Problem Fremden gegenüber.



    Natürlich versicherte er mir, dass ich von ihm nichts zu befürchten hätte. Als wenn das helfen würde! Meine Unterlippe fing schon wieder an zu beben. Cassie gab ihm ein Zeichen zu verschwinden. Nein, bleib!, rief ich und rannte zurück zum Becken.

    Ich wünschte mir ja seine Nähe, warum nur konnte ich sie dann nicht ertragen?, grübelte ich. Wütend kletterte ich den Sprungturm hoch,



    schwamm eine Runde,



    dann gab ich mir einen Ruck und kehrte zu den beiden zurück. Schon von weitem sah ich den brennenden Holzhaufen und Cassie, die um diesen herum tanzte. Verzagt lächelnd blieb ich neben Frederic stehen.



    Alles gut?, fragte er und legte den Arm um mich. Oh Gott, nein!, schoss es mir durch den Kopf, stocksteif stand ich da und bekam keine Luft vor Anspannung.



    Cassie flitzte zu mir und motzte ihn schon wieder an.



    Mir wurde schwindelig und ich taumelte zur Seite, wie sehr ich das hasste. Natürlich blieb es nicht unbemerkt und meinte er wäre wohl besser wenn er ginge. Bestürzt sah ich ihn an. Er lächelte schief, zog mich in seinen Arm und flüsterte mir ins Ohr: Vor mir musst Du keine keine Angst haben.

    Er lernt es nicht, stöhnte Cassie, hau ab!



    Kaum war er außer Sicht, liess ich mich theatralisch auf den Boden plumpsen. Cassie kicherte und streckte sich neben mir aus. Ich bin so peinlich, Cassie! - Ach was, meinte sie, anklammern kannste gut!



    Den Rest des Tages verbrachten wir allein. Ich hatte nur ein Thema und Cassie versicherte mir immer wieder, dass er sehr nett sei und ich doch wüsste, es würde mit der Zeit leichter für mich.



    Doch ich war mir da nicht so sicher und schwankte zwischen Zweifel und Zuversicht hin und her.





    Erst als die Sonne unterging und uns fürchterlich der Magen knurrte dachten wir daran nach Hause zu fahren. Ich drückte sie ganz fest. Was täte ich nur ohne sie?



    Zuhause stritten meine Eltern lautstark auf der Terasse. Die ideale Gelegenheit für mich unbeobachtet im Haus zu verschwinden.


  3. #13
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    Immer öfter ließ ich die Schule sausen. Ich war innerlich so zerrissen, dass ich die Einsamtkeit brauchte um überhaupt, ab und zu, klar denken zu können.


    Mein Lieblingsplatz wurden die Klippen. Stundenlang konnte ich dort stehen. Aufs Meer schauen und meinen Kummer vergessen.





    Manchmal nahm ich meine Geige mit.





    Spielen entspannte mich am besten,





    doch auch das sorgte inzwischen zuhause für Ärger.





    Nicht immer blieb ich allein ...





    An guten Tagen lief es einigermaßen zwischen ihm und mir... wenn er auf Abstand blieb. Ein Rest Anspannung war jedoch immer dabei.





    Einmal erwischte er mich beim Geigenspiel.





    Es überraschte ihn sehr, dass ich ausgerechnet dieses Instrument spielte. Er scherzte, mir hätte er eher Drums zugetraut. Kein schlechter Gedanke!



    Beim Thema Musik wurde ich lockerer, wir mochten sie beide und ich erfuhr, dass er regelrecht tanzwütig sei. Entspannt sass ich neben ihm am Pool, flirtete sogar zaghaft mit ihm. Sollte Cassie recht behalten?



    An dem Tag erhielt ich sogar einen Kuss auf die Wange, zum Abschied. Wow! Das Kribbeln im Bauch war eindeutig besser, als der fiese Knoten, der sonst dort saß.




    An schlechten Tagen dagegen...





    Immer wieder diskutierte er mit mir, begriff nicht warum ich so abweisend war. Doch ich konnte manchmal einfach nicht aus meiner Haut,





    pampte ihn dann an ...





    und hasste mich so sehr dafür.





    Irgendwann fing ich an, mir andere Plätze zu suchen um dem aus dem Wege zu gehen. Grübelte viel,





    oder spielte bis mir die Finger schmerzten.





    Meist vergaß ich darüber die Zeit und meine Probleme.




    Die Folgen waren noch mehr Stress und Ärger zuhause. Mein Vater zeigte mir deutlich was er von mir hielt,





    meine Mutter keifte lieber.





    Den einzigen Halt zuhause gab mir Mary.



  4. #14
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    Meinen Freunden blieb nicht verborgen, was zuhaus abging. Meine Mutter keifte rum wenn ich zuhause blieb,





    der Alte wenn ich ging.





    Ich begann mich in meinem Zimmer einzuschliessen. Vertrödelte meine Zeit am PC,





    an der Geige




    und wimmelte den Direx am Telefon ab.



    Ich wurde immer deprimierter, blieb zuhaus wenn Mary zur Schule fuhr,





    machte mich selbst vorm Spiegel nieder



    oder ging direkt zurück ins Bett.





    Mittags aß ich nur wenn Mary mich dazu zwang





    und kam in den folgenden Wochen ziemlich runter...



  5. #15
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    Als mein schwänzen aufflog, brachte meine Mutter mich persönlich zur Schule. Das einzig positive daran war Ulli und Cassie wiederzusehen. Sie nötigten mir das Versprechen ab, am frühen Abend zur alten Ruine zu kommen.


    Kaum angekommen, redeten die zwei mir mächtig ins Gewissen,





    so hatte ich mir das eigentlich nicht vorgestellt.





    Als dann auch noch Fredric erschien, wars Maß für mich voll. Ich zickte Cassie an und drehte mich wütend um.



    Fast wäre ich in ihn hineingerannt, gehts noch? Obwohl er sich ehrlich zu freuen schien mich zu sehen,




    drehte ich mich kommentarlos von ihm weg. Entdeckte dadurch die fertigen Getränke auf dem Tresen, griff mir eines und trank es schnell aus. Dabei Cassie Worte von damals im Hirn: Ex weg, das hilft!





    Hätte ich mir sparen können die Aktion. Denn sie verteilte kurz darauf Gläser an uns alle und meinte einen Toast auf meine Rückkehr loslassen zu müssen. Großartig, echt jetzt! Ich kippte auch den herunter. Das war nicht der letzte heute, beschloss ich im Stillen.




    Na, gehts jetzt?, als Frederic mich später beim Tanzen ansprach, nickte ich begeistert.





    Dann lass Dich mal anständig begrüssen, grinste er und gab mir einen Kuss auf die Wange. Hast mir gefehlt, Kleine.





    Das leben konnte ja doch schön sein! Nach ein paar Drinks, mit ihm...





    Ich war immer noch gut drauf als ich nach Hause kam, denn zum ersten Mal fand ich Widerworte gegen die Tiraden meiner Mutter.





    Weniger gut fühlte ich mich, als ich Mary heulend in der Küche fand.





    Was war mit meiner sonst so fröhlichen Schwester los? Sie schniefte, sie sei einfach nur todmüde. Ohne meine Hilfe hatte sie den Haushalt alleine erledigen müssen. Mein schlechtes Gewissen war riesig. Wochenlang hatte ich mich um nichts gekümmert. Ich drückt sie fest und versprach wieder mitzuhelfen.





    Als erstes schnappe ich mir den Feudel und scheuchte sie aus der Küche,





    sammelte danach alles Geschirr im Haus zusammen





    und erledigte den Abwasch.



  6. #16
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    Bei der Story kann man richtig mitfühlen .
    Schon krass, wie du ihre Depression beschreibst.
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  7. #17
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    Danke Dir. Ich muss mich etwas beeilen, die Geburtstage stehn ins Haus.... hoffe das stört nicht?

  8. #18
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    Unter der Woche gelang es mir nicht von zuhaus zu entkommen, irgendwie hatten meine Eltern stets ein Auge auf mich.





    Nicht mal gefahrlos abends duschen konnte ich, ohne das es Mutter auf den Plan rief.





    Es hagelte die ewig gleichen Ermahnungen,





    wenn die wüssten wie sehr ich sie verabscheute.



    Selbst Mary machte das Spiel mit, gings noch?




    An den Wochenenden durfte ich eher schon mal raus und Cassie schleppte mich mit zu irgendwelchen Motto-Parties.





    Ahhhhh, Fremde Irre in Rüstungen?





    Besonders gut drauf warn die nicht. Das sollte mich aufmuntern?





    Das läge an mir, ich sei falsch gekleidet wurde ich von Cassie aufgeklärt und bekam knallhart nen Daumen runter.





    Echt jetzt? - Ja, darum kriegste auch nix zu trinken hier!





    Wie frech! Zur Strafe krallte ich mir ab und zu ihr Getränk



    und dann wurds doch noch ganz lustig.





    Neues Wochenende, neue Motto-Party. Vor der Kneipe schickte Frederic mir nen Motto-Foto aufs Handy. Nicht dein Ernst, Cassie!, stöhnte ich und ignorierte ihn.





    Das wird lustig, versprochen! Schnell schlüpfte sie in ihr Kostüm und zog mich mit hinein.





    Bären? Egal! Immerhin gabs hier auch Getränke für Normale.





    Später am Abend hielt ich es für eine gute Gelegenheit Freddie mal anzubaggern, der schnappt sich mein Kinn. Jetzt küsst er dich, dachte ich mir. Aber stattdessen guckte er mir nur prüfend ins Gesicht





    und zerrte mich an die frische Luft. Was wird das denn?, ich bleib stehen und fixierte ihn.



    Biste unter die Aufpasser gegangen oder was?, regte ich mich auf.




    Ich denke Du hast genug für heute!, sagte er streng. Uiiiiiih, entfuhr es mir, Du bist ja süß!




    Janie, bitte!, er rollte mit den Augen und grapschte nach meinen Händen.





    Janie? Hatte ich das richtig gehört? Na nu abba, dachte ich und spitzte schon mal die Lippen. Fühlte dann jedoch seine Lippen auf Händen.




    Häh?, ich war verwirrt, Ist heut der Ritter-Abend?, spontan musste ich gähnen.



    Er seufzte und zog mich einfach die Straße entlang. Pinkeln war ich noch, das weiß ich,





    dass mich keiner ertappt hat, auch.




    Wo allerdings die Rose herkam, die vor meinem Bett lag, kein Schimmer.


  9. #19
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    Wie süß er ist <3.
    Welche Geburtstage?
    Weil die von den Sims kannst du ja aus stellen.
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  10. #20
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    14 Tage später ließ ich mich, wider besseren Wissens, von Cassie zu einem weiteren Motto-Abend überreden. Nagut, vielleicht lags auch daran, dass mir zuhause die Decke auf den Kopf zu fallen schien. Jedenfalls war ich wild auf Abwechslung und daher sogar etwas zu früh im 'Alten Inn'.


    Enttäuscht stellte ich fest, dass Cassie noch nicht da war. Unentschlossen stand ich mitten im Raum, als ich ein unangenehmes Kribbeln verspürte und die feinen Härchen in meinem Nacken sich aufstellten.





    Neben mir erschien ein...ein... ich blinzelte und hopste vor Schreck auf den Barhocker neben mir.





    Hob die Hand zur Bestellung, doch der Barkeeper reagierte nicht. Sprach allerdings mit einer Stimme, die merkwürdig in meinen Ohren hallte. Ich glaube ich werde krank, stammelte ich.





    Auf einmal war Cassie neben mir, ergriff meine Hand, zog mich zum ersten Tisch und drückte mich dort auf einen Stuhl.
    Das unangenehme Kribbeln wurde stärker während sie jemanden begrüsste, der...der... Ich kniff die Augen zusammen und blinzelte heftig. Es half aber nicht.





    Cassie, was um alles in der Welt...? - Cool, nicht?, sie strahlte mich an. Hat der Typ grad die Farbe gewechselt? Ich konnte gar nicht weggucken.





    Darf ich vorstellen, das sind..., begann sie.





    Nein, darfste Du nicht, fiel ich ihr ins Wort. Cassie, wie machen die das?, ich war völlig verdattert, waren es nicht eben noch zwei gewesen?





    Machen was?, fragte sie. Na, diese... diese Trugbilder?, stammelte ich.





    Trugbild?, rief sie fröhlich. Aber er ist total echt! - Echt? - Ja, heut ist doch Geisternacht!, sie klang total begeistert.



    Das war zuviel für mich, ich musste unbedingt sofort weg hier!



    Völlig von der Rolle marschierte durch die Straßen. Was ich jetzt brauchte war normale Gesellschaft und ganz dringend etwas zu trinken.





    Gott-sei-Dank traf ich am Brunnen auf Ulli. Was ist denn mit Dir?, wollte er wissen, doch ich schlappte einfach weiter.



 

 
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