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  1. #31
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    Man, war ich knapp dran, musste rennen um den Bus zu erwischen und grübelte während der Fahrt weiter. Ich hatte mir einfach das erstbeste schwarze aus der Kommode gezerrt, mich geschminkt und meine Haare betrachtet. Das grün war weg, das gefiel mir schon mal. Mein Bauch kribbelte, ich war so aufgeregt. Was würden die anderen davon halten? Und Freddie? Ich grinste breit, das konnte ja nur gut werden!

    Etwas abgehechelt traf ich ein. Mary war mit der Torte grad fertig und ich spulte, im Schnelldurchgang, mein Gespräch mit Rocco ab.





    Den beiden gefiel es, mein Aussehen und vor allem mein Gespräch mit Rocco. Wir witzelten herum und kicherten viel. War ich erleichtert! So gut hatte ich mich lange nicht mehr gefühlt.





    Als die ersten Gäste eintrafen, gingen wir auf die Terrasse. Ich verzog mich hinter das Mischpult und versuchte meine Nervosität nicht zu groß werden zu lassen.





    Es wurde getanzt, geschwommen und immer später. Würde er nicht kommen? Ging es ihm wie mir, ich hatte ja auch ernsthaft überlegt abzusagen. Meine Unsicherheit wuchs, hatte ich Rocco falsch verstanden?





    Die anderen wollten das ich endlich zu ihnen kam, also stellte ich um auf Radio und setzte mich an den Pool.





    Fand mich irgendwann damit ab, das er nicht mehr kommen würde. Zog mich um und fing an zu tanzen. Die anderen kamen dazu, flachsten miteinander und ich bemühte mich ihnen nicht die Laune zu verderben.





    Hab ich einen Herzriss gekriegt als er plötzlich neben mir auftauchte.





    Er grüßte aber nur kurz und verschwand nach innen zur Familie. "Er kommt bestimmt gleich zurück", meinte Cassie. Ja, ja schon gut, ich tat als hätt ichs nicht gehört. Scheißtränen, ich biss mir auf die Unterlippe.





    Falsch gedacht, liebe Cassie. Stuuuuuunden später war ich nicht mal mehr sicher ob er noch da war. Sein kleiner Bruder, Wolfgang, war auch verschwunden. Endlich sollte die Torte angeschnitten werden. Mary und Cassie gingen rein und ich flüchtete in Ullis Arme.





    Tief durchatmen, Augen zu und durch. Tapfer marschierte ich hinterher und sah ihn. Weiter weg von mir wär draußen, dachte ich traurig, aber immerhin war er noch da.





    Mary drückt mir eine Tröte in die Hand, Cassie machte es spannend und ich überlegt, ob ich jetzt schon gehen könnte.





    Als erste war ich bei ihr, drückte sie ganz fest. "Alles Liebe zum Geburtstag!".





    Ich musterte sie neugierig, konnte aber keine Veränderung feststellen. Was hatte ich denn auch erwartet? Falten und graues Haar? Trotzdem fand ich es merkwürdig das sie jetzt erwachsen war. Ob es was ändern würde an unserer Freundschaft?



    Sie schnitt die Torte an, überreichte mir meinen Teller. So, wohin nun mit mir, aufs Sofa, an den Eßtisch? Ich wagte einen verstohlenen Seitenblick. Waaaah! Magisch von seinem Blick angezogen beschloss ich es zu wagen und steuerte den Hocker neben Freddie an.





    Dumm gelaufen, ich seufzte leise. Aber immerhin hatte ich jetzt was zu essen. Heißhungrig schaufelte ich die Torte in mich hinein.





    "Hallo Jane", mit dicken Backen sah ich auf. "Klasche timing, Fred", nuschelte ich und versuchte den Mund leer zu bekommen.





    "Ach ja? Passiert mir in letzer Zeit häufiger."





    "Super timing, Jane!", prustete Cassie. Ich hätte sie erwürgen können. "Das warn Scherz, man!"





    Ich erntete eisiges Schweigen von ihm und senkte den Blick. Wie dämlich war ich denn? Meinen leeren Teller nehmend stand ich auf.



    Mary schoss auf mich zu: "Setz Dich!", zischte sie und riss mir den Teller aus der Hand.





    Öhm, was war denn in meine Schwester gefahren? "Hinter Dir", flüsterte sie noch und machte kehrt. Ich drehte mich um und erschrak. "Die Torte ist super lecker."





    "Ich glaub es nicht!", ich war fassungslos. "Das ist alles? Die Torte ist lecker?"





    "Mehr hast Du mir nicht zu sagen?", fuhr ich ihn an. "Naja, die ist wirklich gut."



    Ich starrte ihn an. Gefühlt mindestens eine Stunde, aber er wich meinem Blick aus und schwieg.





    "Mir reichts", wütend ich sprang auf.






  2. #32
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    Grapschte mir einen Drink und starrte aufs Meer hinaus. Hatte ich es verbockt? Warum wurde ich so schnell wütend?





    Hinter mir öffnete sich die Tür. Wenn er es ist, sprech ich ihn direkt an, nahm ich mir mutig vor.

    "Na, Süsse" säuselte er. Häh? "Freddie, was wird das hier?" Mist, meine Stimme zitterte.





    Er nahm sich ein Glas. "Ich weiß es nicht, Jane." Besonders sicher klang er nicht, dann cooler: "Hallo Ulli." Oh, bitte geh wieder, flehte ich innerlich und sah den Eiswürfeln beim schmelzen zu.





    "Jane, es tut mir leid", eindringlich sah er mich an, "sag doch was, bitte."





    "Ich versteh es nicht, Freddie", meine Stimme brach ab, nicht heulen jetzt. "Ich versteh Dich nicht..."





    "Ich bin halt ein Idiot," witzelte er und knuffte mich.





    "Man! Kannst Du nicht ernst bleiben!" Zack, war die Wut wieder da. "Von Deinen Launen wird man ja ganz schwindlig!"





    "Umarmung zur Versöhnung?", legte er nach.





    "Warum gehst Du nicht einfach weg!"





    Mir wurde ganz schlecht vor Verzweiflung, als er es tat. Ich musste hier weg, dringend. Auf der Suche nach Cassie betrat ich das Haus. "Frederic, setz Dich doch mal zu mir", flötete Mary fröhlich und ich öffnete die erstbeste Tür.





    Seine erregte Stimme war bis hier her zu hören. Verstehen konnte ich allerdings nichts.





    Egal, ich wischte mir die Tränen ab, holte tief Luft und beschloss selbstbewusst an ihnen vorbei zu gehen. "Da kommt sie ja!" Er zeigte mit dem Finger auf mich. "Setz Dich zu uns", bat sie mich lieb.





    Ich hockte mich auf die Sofakante, innerlich total verkrampft.





    "Unglaublich, wie ähnlich Ihr Euch seht", staunte Frederic, "so von nahem."





    Mary lachte, ich reagierte genervt: "Gibs sonst noch was Neues?"





    "Jane...", Mary klang vorwurfsvoll und stand auf. "Ja, sie ist freundlicher", kam es bissig von ihm.





    Nice! "Wenn das alles war," ich schluckte heftig, "dann geh ich jetzt." Er sprang auf und verstellte mir den Weg, schaute fragend zu Mary. "Wir wollten doch über Nacht bleiben...", sagte sie.





    Ich senkte den Kopf, ja und Spaß haben, mir kamen schon wieder die Tränen.





    "Weinst Du etwa? Janie...", besorgt umfasste er mich.





    "Laß mich!", ich schüttelte ihn ab.





    Sein Blick durchbohrte mich förmlich. Und wieder falsch, dachte ich schniefend.





    Umrundete ihn und Cassie und rannte nach Hause.
    Geändert von Laska (27.03.2016 um 20:02 Uhr)

  3. #33
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    Oh Gooooooott. Das ist so spannend und herzzerreißend. Ich komm da gar nicht von los .
    ich steh ja total auf so ne Love-Storys.
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  4. #34
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    Die ganze Nacht lag ich wach, grübelte, weinte, war wütend und verstand eigentlich gar nichts mehr. Irgendwann muss ich doch eingeschlafen sein, denn es war früher Abend als meine Mutter mich weckte. Selbst als ich bereits unter der Dusche stand meckerte sie noch an mir rum.



    Ja, ja, ja, laber, laber, laber. Gehst Du mir aufn Sack! Wars das jetzt? Endlich verschwand sie wieder.



    What next?



    Ich simste Paolo an und während ich auf Antwort wartete ging ich runter in die Küche. Bisschen was Essen wär nicht schlecht.



    "Warum bist Du gestern einfach abgehauen?" , bei der Frage war ich sofort wieder auf 180.



    "Lass mich einfach in Ruhe, ja?" - "Aber ich will Dir doch von Frederic erzählen!"
    Jetzt kam auch noch der Alte, ich verzog mich an den Tresen. "Ich wills nicht hören, okay!" fuhr ich sie an.



    "So, sprichst Du nicht mit Deiner Schwester!", unglaublich wie schnell er neben mir saß.



    "Sie hat angefangen!" Wütend wie ich war zeigte ich auf Mary, die mich ganz betroffen anguckte. Sowas gabs eigentlich nicht zwischen uns, bislang hatten wir immer zusammen gehalten. Aber war sie mir nicht gestern in den Rücken gefallen?



    "So nicht junge Dame!" Jetzt fing auch noch meine Mutter an. "Herrgott, lasst mich doch einfach alle in Ruhe!", schrie ich und rannte hinaus.



    Kaum vor der Tür, summte mein Handy: Sind im Pan, schrieb Paolo. Ich machte mich sofort auf den
    Weg.
    Total verkrampft stand ich auf der Tanzfläche, es war zwar nicht viel los, aber die fremden Gesichter machten mir Angst.



    "Hey, neue Klamotten", Jade grinste mich fröhlich an. Meine Nervosität wurde langsam weniger.



    Rocco zog mich an den Rand: "Und wie isses gelaufen?" - "Gar nicht!"



    "Wir haben einen Neuen, lasst uns mal anfangen...", unterbrach Jade uns. Gut! Mir stand nicht der Sinn nach Gesprächen.



    Während die anderen sich schon aufstellten, nahm Rocco mich in den Arm. "Alles gut?" Meine Antwort war ein unverständliches brummeln.



    Hochkonzentriert tanzte ich, verdrängte selbst den Hunger



    und versuchte meinen Frust abzubauen.

    Geändert von Laska (29.03.2016 um 13:29 Uhr) Grund: Bilder

  5. #35
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    Erst als ich es vor Durst nicht mehr aushielt hörte ich auf.



    "He, nicht so hastig!", ermahnte Rocco mich.



    "Biste mein Vater oder was?", ich funkelte ihn an. Er zog eine Augenbraue hoch und zeigte auf den Tisch hinter uns.



    Mit Wut im Bauch grapschte ich mir ein neues Glas und folgte ihm widerwillig.



    "Liefs nicht gut?", fragend schaute er mich an. "Nicht gut? Du hast ja keine Ahnung!", legte ich los.



    "Erst isser Stunden zu spät! Dann doch da und ich voll geschockt! Dann lässt der mich stehen und ich scheiße was ist das jetzt?"



    "Weiter getanzt und dann bei der Torte! Ich so voll rein gehauen wegen Hunger und so, dann er so Hi und ich mich fast verschluckt und er dann total angepisst und ich fast geheult."



    "Ich dann raus und er hinterher. Dann er so ich bin voll der Idiot,ey und ich ach ja? Und er dann lass umarmen und ich du spinnst wohl, hau doch ab man!"



    "Ey und dann geht der tatsächlich! Ich sowas von geheult und dann rein und dann macht der meine Schwester an! Und die so komma her und ich hinhock. Und er die ist viel netter als du!"



    "Ich dann hoch und weg und dann steht er da und ich losgeheult und er so tröst und ich lass mich! Und Mary dann bleib doch! Und ich so wegrenn..." - "Jane, hol mal Luft!" - "Ne Alter, die ist voll raus, der hats sowas von hinter sich!"



    "Ich versteh zwar nur die Hälfte, aber es klingt als ob....", fing er an. "Rocco, ich will echt nicht drüber reden!" Ich sprang auf und stapfte runter zur Tanzfläche, er mir hinterher. "Kleine, warte...." - Es reicht Rocco, echt jetzt!" - "Nun komm erstmal wieder runter." Ich schob ihn weg: "Flex! Tanz mit mir!"



    Der war wenigstens still.



    Kurze Zeit später steht Rocco hinter Flex, ich dachte noch, kann ers nicht gut sein lassen, da sagt er: "Rat mal wer da ist." Mir wurde ganz schlecht.



    "Keine Panic, Mädel." - "Bring mich raus, Flexi, biiiite!"



    "Was immer Du willst, Mädel."



    "Abhauen ist keine Lösung weisste..." Musste mir eigentlich jeder nen Gespräch aufzwingen?



    "Doch!", rief ich und rannte zum Bus.



    Zuhaus erwartete mich diesmal Mary, ich ließ auch sie stehen.


  6. #36
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    Die nächsten Tage schloss ich mich in meinem Zimmer ein. Ging nur hinunter wenn alle weg waren und suhlte mich förmlich in meinem Elend. Zweifel, Sehnsucht und Wut wechselten sich mit schöner Regelmäßigkeit ab. Anrufe und SMS ignorierte ich völlig, war aber gleichzeitig froh das meine Freunde nicht locker ließen. Irgendwann ertappte ich mich dabei Traueranzeigen im Netz zu lesen. Das schlimmste war, dass ich mich dabei auch noch besser fühlte. So konnte es nicht weitergehen.


    Die nächste SMS war von Paolo, Tanzparty bei der alten Ruine. Ich zog mich an und machte mich auf den Weg. Es tat so gut ihn wiederzusehen.





    Richtig viel los war nicht, wir standen überwiegend am Tresen herum.





    Irgendwann erschien Flex und ich tanzte mit ihm.





    Allmählich wurde es voller, bei meinem nächsten drink stop traf ich auf Ulli. Cassie wäre auf dem Weg, erzählte er mir und mir wurde flau im Magen.





    Doch sie erschien alleine, Frederic sei arbeiten erfuhr ich beiläufig. Ich war enttäuscht und flüchtete mich ans andere Ende des Tresens.





    Kurz drauf hatte ich mich aber wieder gefangen, stiefelte zu den Jungs und pöbelte sie gut gelaunt an. Ob denn keiner bereit sei mit mir zu tanzen?





    Rocco kam mir halb hinterher, blieb dann aber unschlüssig stehn. Was war nur los mit ihm heute?





    Ich ging zu ihm zurück, nahm seinen Becher und tarnk ihn auf ex. Keine Ahnung was es war, aber die Mische war gut.





    Übermütig wünschte ich mir 'Cheerleader' von OMI beim DJ.





    Sang laut mit und tanzte Rocco an. Bei 'Do ya think I'm pretty' hatte ich ihn.





    Grinsend kam er näher. "Du bist unmöglich!"





    Immerhin blieb er bei mir bis der DJ einpackte.





    Beim Abschied kamen mir die Tränen, ich weiß eigentlich gar nicht warum.





    "Mach Dich nicht wieder so rar, Kleine", flüsterte er mir zu und drückte mich ganz fest.





    Zuhause kam ich ausnahmsweise ungeschoren davon. Naja, ich war auch noch im Limit.

  7. #37
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    Ich schlief kaum in dieser Nacht. Was hatte ich getan? Warum hab ich mich so aufgeführt? Übernächtigt und mit heftigen Kopfschmerzen erschien ich zum Training im Narwal.

    Wie betäubt stand ich auf der Tanzfläche Mir war schwindlig, ich vergaß die Schritte und stand den Salto nicht.



    Meine Gedanken kreisten weiterhin um den Vorabend. Was wenn Cassie erzählen würde wie ich mich aufgeführt hatte? Ich setzte erneut zum Sprung an und spürte sofort, das wurde wieder nichts.





    Hart landete ich auf dem Boden und er war sofort bei mir,





    zog mich hoch. "Ich schaff das, bestimmt", stammelte ich.





    Doch er zwang mich auf einen Stuhl. Schnell die Tränen wegwischen und weiter.





    Als zu allem Überfluss mein Magen laut knurrte brach er das Training ab, ich blinzelte und schwankte etwas.




    Er reagierte heut so unwillig, ließ mich seinen Ärger spüren und führte mich zum Tresen: "Iss was."
    Gedankenverloren schob ich die Fritten auf meinem Teller hin und her und erschrak sehr als mich jemand anstupste. Freddie?



    "Du kannst so nicht weitermachen." Weitermachen? Ich nahm meinen Teller und rutschte vom Hocker,




    starrte auf die Pommes, ach ja, ich sollte ja essen. Dort am kleinen Tisch. Mein ganzer Körper kribbelte vor Nervosität, aber ich rappelte mich hoch als ich meinen Namen hört.




    "Jane, hör doch zu!"Warum schlich er sich nur immer so an?




    "Es tut mir leid, ich schaffe das." - "Spinnst Du?", es klang so wütend, ich wich zurück.



    "Du machst mir Angst!" Sein Gesicht verschwamm vor meinen Augen, mischte sich mit dem Anblick meines tobenden Vaters und ich hob schützend meine Hände.




    "Jane! Ich würde doch nie...", ich sah nur die erhobene Hand, dreht mich panisch um, nur wohin jetzt?



    Da der große Wandschrank, er hatte Mary und mir schon oft als Versteck gedient. Schnell hinein, ich umklammerte schluchzend den Griff. Leise sein, ganz leise, langsam rutschte ich mit dem Rücken an der Tür runter.



    Freddie? Ich nahm die Hände vom Gesicht und lauschte, das konnte nicht. Allmählich versiegten die Tränen, das beben in meinem Körper ließ etwas nach. Ich wischte über meine Wangen und zog mich hoch.



    Er war es tatsächlich. "Wo...ich muss zurück zu meinem Vater"




    "Jane?", er hielt mich auf. "Er ist nicht hier." - "Nicht? Aber...", stammelte ich.




    "Komm, setz Dich erst mal" er ging voran und ich sah ihn auf uns zukommen.



    "Jane, er ist wirklich nicht hier." Es klang so beruhigend, aber er musste sich irren.



    Ich erhob mich wieder und machte einen Schritt auf ihn zu. "Ich muss doch üben, Freddie."



    "Nein", er nahm mich in den Arm. "ich bringe sie jetzt nach Hause, Rocco" - "Tu das", war seine knappe Antwort.




    Mein Kopf fühlte sich an wie Watte, ich versuchte zu begreifen was passiert war und sagte auf der Fahrt kein Wort. "Jane, soll ich mit reinkommen?" Ich schüttelte den Kopf.




    "Ruh Dich aus, wir sehen uns morgen, okay?" Wenn ich doch immer so stehen bleiben könnte, dachte ich und schüttelte den Kopf. "Morgen ist der Wettkampf..." und schlich mich hinein.




    Was war nur passiert? Völlig verwirrt stieg ich die Treppe hinauf. Oben kam Mary mir entgegen: "Hey, Du hast Doch was..."




    "Mir ist was ganz schräges passiert, kommst Du mit rauf?", bat ich sie.



    Ich erzählte ihr was vorgefallen war: "Es war so real, Mary."



    "Hmm", sie nickte. "Ich habe das auch manchmal, selten, dass sich Realität und Erinnerung vermischen... damals im Leichathletik-Kurs war es doch ähnlich für Dich." Ich stöhnte und nickte. "Schlaf Dich aus, es ist nicht angenehm, aber... Du wirst nicht verrückt oder so", sie lächelte aufmunternd.



    Ich kroch unter meine Decke und obwohl sie mich etwas beruhigt hatte, weinte ich mich in den Schlaf.

    Geändert von Laska (31.03.2016 um 18:42 Uhr)

  8. #38
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    Mary hatte mich gerade zu "etwas mehr Farbe" überredet, als mein Vater die Treppe hochpolterte. "Wieso steht das Essen noch nicht auf dem Tisch?", fuhr er mich an. Ich zuckte zusammen und machte mich auf den Weg nach unten.





    Beim Gemüse hacken versuchte ich meinen Frust abzubauen, musste er wirklich da stehn und mich beaufsichtigen?





    Kaum waren die Spaghetti fertig, motzte er mich an, am Abend erwarte er was anständiges auf dem Tisch. Am liebsten hätte ich ihm den Teller vor die Füsse geklatscht.





    Mir war der Appetit restlos vergangen, ich ließ ihn sitzen und machte mich auf den Weg ins Pan. Nervös ging ich immer wieder meine Schritte durch und versuchte ruhiger zu werden. Meine Anspannung wich einem freudigem Kribbeln, denn ich sah wie Ulli und Frederic auf mich zu kamen.





    "Du bist doch arbeiten?", statt einer Begrüßung rutschte mir die Frage heraus. Freddie grinste und meinte: "Ich bin schwerst krank... jedenfalls glaubt mein Chef das."





    Ich strahlte ihn an, hibbelte aber schon wieder rum. "Komm, ich muss mich bewegen". - "Nervös?" - "Ohne Ende!"
    Im Zickzack lief ich über die Tanzfläche, er immer hinterher, aber es half mir nicht. Rocco trat zu uns und versuchte ebenfalls mich runter zu kriegen.





    Da kam schon die Ansage des DJ, die Leute begannen sich zu verteilen. "Ich drück Dir die Daumen, Süße."





    "Danke, kann ich brauchen", antwortete ich, gab ihm ein einen Kuss und ging zu meinem Platz.





    Den gemeinsamen Teil überstand ich ganz gut und wurde etwas zuversichtlicher.





    Dann war Joaquin alleine dran und ich ging an den Rand. Mir gegenüber stand Freddie, zwinkerte mir zu und ich hatte Mühe meine Augen von ihm abzuwenden.





    Der Typ war wirklich gut, son Scheiß. Als er den Salto stand sah ich aus den Augenwinkeln, wie Freddie mit Eva das Pan verließ. Häh?





    In der kurzen Pause die folgte eilte ich nach oben auf die Empore. Ich musste einen Augenblick allein sein, die vielen Fremden unten und dann noch das mit Freddie, ich verstand es nicht. Oh, da waren sie ja wieder. Machte sie ihn an? Ich flitzte hinunter.





    "Ouuups", affektiert tat sie ganz erschrocken als ich ankam. Sprachlos starrte ich sie an. Freddie gab mir ein Zeichen und entfernte sich.





    "Wird das eine Retourkutsche?", ich senkte den Blick. Wie gelassen er war...





    "Jane, nein. Ich dachte...."





    Mein Aufruf erfolgte und ich ging langsam rückwärts: "Ich versteh schon, es fühlt sich echt ätzend an."





    Den ersten Teil bekam ich noch ganz gut hin, naja bisschen viel freestyle wars. Außer mir und Rocco wusste das ja aber keiner. Ich war etwas hinter der Musik und setzte überhastet zum Salto an. Shit, der Schmerz schoss wie ein Blitz von den Knien bis unter die Schädeldecke




    Ich brach ganz ab und stolperte zu Rocco an den Rand. "Gehts? Was war denn los?" Ich schniefte und zuckte die Achseln.





    "Alles in Ordnung?" Freddie legte seinen Arm um mich, aber ich schüttelte ihn ab.





    Die zwei fingen an zu streiten und ich schlich mich davon. Draußen blieb ich stehen, holte ein paar Mal tief Luft bis ich hörte wie Freddie sagte: "Jane, warte, wir müssen reden."





    "Freddie mir tut alles weh, ich...", ich wollte nichts lieber als abhauen.





    "Es muss nicht jetzt sein. Nur wir zwei, allein, bitte", eindringlich sah er mich an. "So was wie ein Date?", warum stellte ich nur immer so bescheuerte Fragen?





    Er nickte grinsend: "Wir Zwei sind ne Katastrophe, es gibt eindeutig Klärungsbedarf." Ich erschrak.





    "Alles gut, komm ich bring Dich heim." - "Nein, ich muss Alleinsein, aber...", ich fühlte mich plötzlich so erleichtert, "nicht böse sein."





    'Alles gut' würde er doch nicht sagen, wenn... ich schob alle negativen Gedanken von mir. Zuhause eilte ich als erstes in die Küche und plünderte den Kühlschrank. Ein Date! Lieber daran denken... ich schnitt mir fast in den Finger als meine Mutter mich anpampte: "Es muss nicht immer Fleisch sein!" Wussten die Alten eigentlich was sie wollten? "Im Kühlschrank sind Spaghetti!", giftete ich zurück.





    Beleidigt stapfte sie raus. Ich kochte weiter, knallte den Teller in den Kühli und ging nach oben.





    Eine heiße Wanne noch und dann ab ins Bett.

  9. #39
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    Mein erstes Date! Am Morgen hatte ich eine sms bekommen: 16 Uhr am Brunnen vorm Schwimmbad? Natürlich hatte ich zugesagt. Ich war so aufgeregt, hatte Schmetterlinge im Bauch, war aber auch etwas ängstlich. Als ich aus dem Bus stieg war er bereits da.





    Wir begrüßten uns und es schien als sei er genauso befangen wie ich. Wir gingen ein paar Schritte, blieben stehen und er sagte leise: "Es tut mir so leid wegen gestern, ist es sehr schlimm?"





    "Öhm, geht. Schlimmer find ich das mit Eva...", fragend sah ich ihn an.





    "Eva? Ach, öhm... sie meinte, nach dem Fiasko vorgestern, sei es vielleicht besser wenn ich Dich nicht zusätzlich verschrecken würde. Ich hielt es für eine gute Idee, doch draußen fing sie an zu flirten."





    Diese bitch, dachte ich: "Und dann?"





    "Ich ließ sie stehen, konnte Dich drinnen nicht entdecken und dann stands Du auf einmal so traurig vor mir. Jane, es war wirklich keine Absicht! Es tut mir so leid, dass Du deswegen verloren hast." Ich war erleichtert und strahlte ihn an. "Den Salto hätte ich eh nicht gepackt."





    "Wollen wir uns nicht setzen?" Er wirkte immer noch nervös und ich bekam das Grinsen nicht aus meinem Gesicht.





    Ungeduldig saß ich neben ihm, aber er schwieg sich aus.





    Lang hielt ich es nicht aus: "Da ist doch noch mehr, muss ich es erst aus dir rauskitzeln?" - "Öhm..."




    "Na gut! Du hattest Deine Chance!"





    Er wehrte sich lachend. "Hör auf, ich sags ja, ich..." Gespannt sah ich ihn an.





    "Ich...öhm...", er reckte sich. "Ja?"





    "Also, ich...meine Eifersucht...", er wand sich, neugierig rückte ich in seinen Arm.




    Als er flüsterte es täte ihm leid legte ich meine Hand auf seine. "Woher kommt sie denn?"





    "Woher sie kommt?" Er rückte ab von mir und starrte mich entrüstet an.





    "Die ist einfach da, immer! Jetzt, wo ich nach der Schule arbeite, ist es noch schlimmer!"





    "Wenn ich nicht bei Dir bin male ich mir aus was du tust, mit diesem...diesem...." -
    "Rocco?", warf ich ein.





    "ROCCO! Ja! Wenn ich nur dran denke...und wenn ich Euch dann zusammen sehe...





    "Euch beobachte....könnt ich platzen!"





    Betroffen flüsterte ich: "Rocco ist eigentlich nicht mehr als ein großer Bruder für mich." - "Oh Gott," er sackte zusammen, "ich habs schon wieder getan."





    Ich rutschte wieder näher und nahm seine Hand. "Beim nächsten Mal komm einfach direkt zu mir, ja?"





    "Wirklich? Möchtest Du das denn?" - "Nichts lieber als das!"





    "Wirklich nichts?" Seine Augen funkelten. "Mir fiele da noch was ein", flüsterte er mir ins Ohr.





    "Was denn?" Das Kribbeln in meinem Bauch wurde stärker und ich kicherte verlegen. "Küss mich Jane."





    Bei seinem Blick drehten die Schmetterlinge in meinem Bauch völlig durch und dann... küsste er mich.





    Wir sprachen noch lange über uns, bis mein elender Magen wieder zu knurren begann. "Nach Hause?", verliebt erwiderte ich seinen Blick und stimmte seufzend zu.





    An der Bushaltestelle gab er mir einen Kuss auf die Wange: "Bis bald, meine Süße."





    "Können wir das nicht besser?", fragte ich gespielt traurig.





    Er guckte verwundert und ich küsste ihn ... richtig... bis der Bus hinter mir hielt.



  10. #40
    Kleiner lieber Unschuldse
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    Awwwww oh mein Gott ich krig mich gerade gar nicht ein.
    Man kann so extrem mitfiebern bei dir.
    Zum Glück geht das so schnell voran XD. Anders würde ich das wohlmöglich gar nicht aushalten XD.
    Und endlich haben sie sich ausgesprochen und geküsst....
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