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  1. #41
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    *grins ich hab das auch gefeiert *
    Danke Dir, es motiviert mich zum weitermachen. Es muss schnell gehen, inzwischen sind sie alle erwachsen und ich hab mir fest vorgenommen erst wieder zu spielen wenn ich up to date bin




  2. #42
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    Wir sahen uns nicht sehr oft und schon gar nicht regelmässig. Frederic arbeitete an vier Nachmittagen nach der Schule, manchmal auch am Wochenende und so blieb uns nicht viel gemeinsame Zeit.


    Machmal kam er mit Mary zusammen direkt aus der Schule zu uns. Meine Eltern glaubten die Zwei müssten für ein Projekt zusammen lernen. Aber,





    so sehr ich mich freute ihn zu sehen,





    war anfangs immer die Angst in mir, das wir ertappt würden und ich blieb auf Distanz.





    Irgendwann kam die Diskussion auf, warum ich ständig die Schule schwänzte, obwohl wir uns doch dann dort täglich sehen könnten?





    Aber das Thema blockte ich total ab.





    Mit der Zeit wurde ich lockerer und mutiger,





    manchmal vergaß ich sogar alles um mich herum.





    Es kam, wie es kommen musste...





    Er hielt uns einen ellenlangen Vortrag,





    schimpfte und tobte, ich dachte mir platzt der Schädel vor Wut.





    Frederic war zwar leicht schockiert von unserem hmm Umgangston, nahm es aber relativ gelassen hin,





    ich hingegen schämte mich sehr und kochte gleichzeitig innerlich.





    Schon auf der Treppe hörten wir das Mary ebenfalls Vorhaltungen von Vater bekam.





    Sie erwartete uns am Fuße der Treppe, grinste schief und versuchte mich zu beruhigen: "Tief eiiiiiin und wieder auuuuuus atmen."





    Es half ein wenig und wir setzten uns zu Freddie aufs Sofa. Mary spielte den Vorgang herunter,



    allerdings hatte ich den Eindruck, dass Frederic nun doch beunruhigter war. Aber auch ich tat so, als wäre dies nicht Normalität bei uns.



    Wir beschlossen vorsichtiger zu sein und als er gehen musste, war ich in dem Glauben sein Misstrauen zerstreut zu haben.



    Wir trafen uns eine Weile nur außerhalb. Im Cafe





    oder im Park.





    Immer öfter schnitt er das Thema Schule an





    und ich war genervt, wenn wir so seine Mittagspause vergeudeten.





    An den Wochenende trafen wir uns zum hmmm tanzen...











    von seinen Küssen, vom ihm, konnte ich einfach nicht genug bekommen.





    Rocco reagierte zunehmend genervt: Ob wir kein Zuhause hätten, es sei ja nicht mehr mit anzusehen.





    Leider nicht, Frederic teilte sich ein Zimmer mit seinem kleinen Bruder, naja und bei mir wars auch Essig mit Zweisamkeit.

  3. #43
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    So sehr hatte ich diesem Tag entgegen gefiebert, heute endlich feierten wir Ullis 18 Geburtstag. Freddie hatte frei und schier endlose gemeinsame Stunden lagen vor uns.
    Super gut gelaunt hantierte ich in der Küche herum, das Essen war bereits fertig, es fehlte nur noch die Torte.





    Ich hatte sie grad in den Ofen geschoben, da erschien einer seiner Freunde. Ulli habe ihn gebeten mir bei den Vorbereitungen zu helfen...





    Er schien nett und ich zügelte meine Nervosität. Wir gingen in den Garten und besprachen was noch zu tun sei. Der Tisch für die Torte fehlte noch und auch der tragbare CD-Player.





    Grad rechtzeitig waren wir fertig, ich hörte wie die anderen aus dem Haus traten und spürte Vorfreude in mir aufsteigen.





    Beim Anblick von Freddies Blick schwand meine gute Laune, ich hoffte er würde sich an unsere Vereinbarung erinnern.





    "Was geht denn hier ab?" Vergeblich gehofft, dachte ich und suchte fieberhaft nach einem Ablenkungsmanöver.



    "Freddie...", genervt versuchte ich ihn zu stoppen. Aber er war schneller als ich: "Wer ist das überhaupt?", seine Stimme bebte vor Wut. Nagut!





    "Dies ist mein völlig grundlos eifersüchtiger Freund, Frederic", ich zeigte auf ihn. "Und dies ist, sorry ich hab Deinen Namen vergessen...", mein anderer Finger zeigte auf Ullis Kumpel.





    Es war beiden sichtlich unangenehm, der wer-auch-immer machte sich vom Acker und ich fragte enttäuscht: "Musste das wirklich sein?"





    "Jane, versteh doch...", setzte er an und ich wurde sauer: "Nein!"





    "Wir werden nicht noch einen Geburtstag ruinieren, wenn Du Dich nicht im Griff hast, dann geh."





    Er blieb, aber ich schmollte und ging ihm ziemlich lange aus dem Weg. "Läuft bei Dir", hörte ich Ulli ironisch zu ihm sagen und musste schmunzeln.





    "Zeit für die Torte", rief Cassie und zündete die Kerzen an.





    Wir versammelten uns um den kleinen Tisch, ich feuerte eine Konfettikanone ab





    und unter lautem Jubel pustete Ulli die Kerzen aus.





    Ich gratulierte ihm als eine der Letzten, Frederic erschien hinter ihm und machte eine Handbewegung, die wohl bedeuten sollte mit ihm zu kommen.





    Ich war längst nicht mehr sauer und bereute eher das wir den Abend so vergeudet hatten. Also ging ich voraus zur kleinen Bank am Teich. "Jane, bitte warte.", ich drehte mich zu ihm um, sah Ulli dicht hinter ihm und zog ihn weiter weg.





    "Es tut mir so leid, Jane", verzagt schaut er mich an. "Ich weiß", erwiderte ich resigniert.





    Er legte seine Hand sanft unter meine, hob sie etwas an und sein Blick wurde sehr ernst: "Jane, ich möchte..."





    "Alles gut", unterbrach ich ihn.





    Ich wollte nicht noch mehr Zeit an Reden verschwenden, lieber Spaß haben mit ihm und zurück zu den anderen. "Warte!" - "Komm einfach mit", bat ich ihn ohne stehen zu bleiben.



  4. #44
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    Er überholte mich, schlang mir einen Arm um die Taille und zog mich fest zu sich. "Du bist soo stur manchmal!"





    Erschrocken sah ich ihn an. "Was....ooooooh", weiter kam ich nicht, so wild hatte er mich noch nie geküsst.





    Er wurde zärtlicher, flüsterte dicht an meinen Lippen: "Ich habe etwas für Dich." Ich schloss die Augen und dachte kurz: Ich bin nicht stur, ich bin Wachs, dann setzte das Denken aus.





    Nur widerstrebend löste ich mich von ihm, spürte wie er mich weg schob.





    "Den trage ich schon ziemlich lange mit mir rum...", er fummelte etwas aus seiner Tasche.





    Ganz sanft fuhr er fort: "Magst Du ihn tragen?" Um mich rum war Stille.





    Nach einer Weile: "Jane? Sag doch was!", das klang eindeutig gestresst.





    "Brain afk", murmelte ich und starrte weiter auf meine Hand.


    Entschlossen packte er meine Hand und zog mich ins Haus. "Oben, 1. Tür links", rief Ulli uns nach. Ich ließ mich die Treppe hinauf ziehen und schnallte nur ganz langsam was vorging.





    "Oh-mein-Gott!" Ich lachte, als die Erkenntnis kam. "Das lass ich als 'Ja' gelten!", er grinste und packte mich erneut.





    Erst wiederholtes Räuspern, dass immer lauter wurde, gepaart mit Kichern lockte uns hervor.





    "Frauen!" Frederic grinste und entschwand. "Torte?", fragte ich etwas atemlos.





    Die Zwei prusteten los und ich beeilte mich in die Küche zu kommen. Schnappte mir einen Teller und fing an zu futtern. "Und wie schmeckt die Torte so?", fragte Cassie in die Runde.





    Ich hatte nur Augen für Freddie, antwortete aber: "Große klasse!"





    "Du hattest Spaghetti", raunte mir Mary zu. Oh-mein-Gott!





    Ich trat die Flucht an und lief wie verzaubert die Zufahrt hinunter.





    Freddie holte mich schnell ein. "Gehts Dir gut?", prüfend schaute er mich an. "Wenn Du bei mir bist...", flüsterte ich.





    Er nahm mich in den Arm, ich schloß die Augen. "Solang Du willst", hörte ich ihn leise sagen und versank erneut in seinen Küssen.



  5. #45
    Kleiner lieber Unschuldse
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    Sind die süß zusammen.
    So absolut das typische Teeny-Pärchen .
    Origin-ID: DaReggi

    Entspannt am Wochenende auf Twitch mit mir. Twitch.tv/reggi_hat_kekse

  6. #46
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    Da wir jetzt fest zusammen waren lief es deutlich besser mit uns. Ich hatte anscheinend einen 7. Sinn entwickelt und spürte wenn er in meiner Nähe war. Es kam nur noch selten vor, dass ich ihn beim Tanzen übersah.





    Und wenn doch, schafften wir es in Ruhe darüber zusprechen.





    Obwohl wir uns ab und zu eine ausgiebige Knutscherei gönnten





    und es mir oft vorkam als hätte er tausend Hände, stieg die Sehnsucht nach mehr.





    Wochen später, ich war mit Ulli und Stefan im Pan,





    erschien Freddie, ganz unerwartet und zu später Stunde.





    Seinen Ausdruck konnte ich nicht richtig deuten, plagte ihn wieder die Eifersucht?





    Dabei wollte ich doch nichts mehr, als in seinen Armen zu liegen. Neckisch fragte ich: "Gehn wir kurz runter?"





    "Es ist spät, Jane..." Ich verdrehte lachend die Augen und zog ihn mit mir.





    "Morgen ist Schule, Jane. Du wüsstest das, wenn Du hingingst!" Ah, also das Thema wieder. Aufgekratzt wie ich war, blockte ich diesmal nicht ab.





    "Ohne Kuss geh ich nicht", ich zwinkerte ihm zu und marschierte weiter.





    "Jane!" - "Nope, ich hab Dich viel zu sehr vermisst!"





    "Weib", murmelte er und presste mich gegen den Schrank. "Küss mich, Freddie."





    "Erst wenn Du versprichst...." Seine Lippen so dicht vor meinen, machten mich fast wahnsinnig. "Was immer Du willst", hauchte ich.





    "Dich", murmelte er und ich schob die Tür hinter uns auf.





    Oh-mein-Gott! Ich hätte nicht gedacht das es so sein würde.



  7. #47
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    Die nächsten Nachmittage verbrachten wir mit simsen. Freddie war sauer, das ich nicht in der Schule war. Außerdem noch entsetzt, das mein erstes Mal so stattgefunden hätte. Ich nicht. Obwohl mir das 'mein' einen heftigen Stich versetzt hatte. Und das ich nicht die Pille nahm. Was dachte er eigentlich von mir? Mit einer Mutter als Ärztin sollte es doch kein Problem sein die zu bekommen. Er hatte ja keine Ahnung! Ohne würde er jedenfalls standhaft bleiben in Zukunft.





    Ich wollte ihm das grad ausreden, da zitierte mein Vater mich nach unten. Was wollte der denn jetzt?
    Unten angekommen setzte ich mich zu Mary, sein Gesicht verhieß nichts Gutes.





    "Setz Dich, wir müssen uns unterhalten." Es war absolut ungewöhnlich, dass er so ruhig sprach. Ich plumpste aufs Sofa und starrte ihn an.





    "Heute Nachmittag hatte ich ein langes Gespräch mit dem Direktor der Buckingham-High..."
    Oh, shit, ich bekam es mit der Angst zu tun. Unwillkürlich spannten sich alle meine Muskeln an.





    Doch er sah zu Mary. "Deine Noten sind abgesackt."



    "Ich stehe auf Zwei", erwiderte sie ganz ruhig, wie machte sie das bloß?





    "Und das ist zu wenig!", polterte er los.





    " Nun zu Dir, Jane." Ich erstarrte.





    "Du wirst zurückgestuft!" Shit!





    "Eine Schande ist das! Die Leute werden sich das Maul zerreissen!" - "Mein Gott! Das ist Dein Problem? Das die Leute drüber reden?", fuhr ich auf.





    "Ruhe!", donnerte er. "Ab sofort, herrschen hier andere Seiten! Mary konzentriert sich auf ihre Noten. Du Jane, wirst sie unterstützen in dem Du die Hausarbeit allein erledigst." - "Aber Vater", warf Mary ein. Ich dachte: Wenns mehr nicht ist.





    "Ich bin noch nicht fertig! Außerdem hast Du Ausgangsverbot!" Nein! Freddie!





    "Noch eine einzige Verfehlung und Du wirst Dein blaues Wunder erleben!" Eiskalt waren seine Augen bei dieser Drohung. Ich war fassungslos.





    "Und jetzt verschwindet!" Das ließ ich mir nicht zweimal sagen. Mary jedoch blieb und versuchte ihn zu beruhigen.





    Erschüttert stand ich in meinem Zimmer. Ausgangsverbot? Das würde ich nicht aushalten.



  8. #48
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    Ich ging also wieder zur Schule, ziemlich regelmässig sogar. Den Stoff kannte ich, aber die anderen Schüler nicht. Nahezu jeder Kurs war anders zusammen gesetzt. Meine innere Anspannung ließ mich rüde und unfreundlich sein, so dass sie bald aufgaben mich zu integrieren.

    Ich zog mich immer mehr zurück, selbst in den Pausen, denen ich anfangs noch entgegen gefiebert hatte. Einsamkeit war das einzige, dass mir half die Tage durchzustehen. Mary versuchte mich mit Gesprächen aufzuheitern,



    Freddie sprach mir morgens Mut zu.



    Anfangs behielten meine Eltern mich genau im Auge,






    doch das wurde weniger. Hauptsache ich tat meine Arbeit.



    Für Vater blieb ich ein rotes Tuch. Manchmal reichte es schon, wenn ich nur durchs Zimmer lief.



    Anfangs brachte mich das so in Wut, dass ich mit ihm diskutierte. Lernte aber schnell, dass es einfacher war den Mund zu halten.




    Was Mary auf den Plan rief,




    die nicht hinnehmen wollte, das ich resignierte.

  9. #49
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    In der Woche darauf kam sie auf den glorreichen Gedanken Freddie zum Essen einzuladen. Die zwei kamen munter plaudernd in die Küche, wo ich bereits damit beschäftigt war das Mittagessen vorzubereiten.





    "Jane, freust Du Dich denn nicht?", wollte sie wissen. "Doch, aber....", ich wusste noch zu gut wie es beim letzten Mal abgelaufen war. "Es ist doch nichts dabei", warf Freddie ein, "wir bleiben einfach hier unten, okay?"





    Ich nickte matt und machte weiter. "Wechselt Ihr Euch ab beim Kochen?", wollte er wissen. Marys Antwort ging im Öffnen der Tür unter. Meine Mutter kam und ich hielt den Atem an.





    Sir grüßte knapp und baute sich neben mir auf: "Warum ist das Essen noch nicht auf dem Tisch?" Mary fiel ihr ins Wort: "Mutter, bitte!" Doch die motzte mich an: "Sieh mich gefälligst an wenn ich mit Dir rede!"





    "Du weißt ganz genau wann ich vom Dienst komme!" Ja, dachte ich, ca 15 min nach mir, diese Litanei hörte ich jeden Tag an dem sie Frühschicht hatte. "Da ist es wohl nicht zu viel verlangt, dass Du fertig bist!"





    Sie rauschte wieder hinaus. "Da hatte wohl jemand Stress auf der Arbeit...", scherzte Freddie. Ich biss mir stumm auf die Lippen und sah Mary flehend an. Sie verstand den Wink und schlug Freddie vor im Esszimmer mit den Hausaufgaben zu beginnen.





    Als ich fertig war richtete ich die Teller her, rief die Zwei zum Essen und brachte meiner Mutter den Teller hinauf. "Schon wieder Fisch, Jane?"





    "Ich finde es riecht sehr gut", Freddie zwinkerte mir zu. "Danke", meine Stimme zitterte. "Naja", schnaubte Vater abfällig.





    "Hast Du nichts besseres zu tun als hier rum zu lungern?" Eine Welle von Scham überrollte mich und ich floh in mein Zimmer.





    "Ich könnte sie umbringen!" Vor Wut bebend erschien Mary bei mir.





    "Naja...", ich stellte die Geige ab. "Was hast Du erwartet?"





    "Es tut mir so leid, Jane. Freddie ist zu den Klippen gefahren." Wie schön, dachte ich ironisch. "Höre, Mutter musste zu einem Notfall und Vater ist zum Gartenverein, warum fährst Du ihm nicht nach?"





    "Meinst Du wirklich?" Ein kleines Lächeln schlich sich auf meine Lippen. "Aber ja, es wird Dir gut tun."


  10. #50
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    Mit klopfendem Herzen fuhr ich zu den Klippen. Schon von weitem sah ich, dass er wie ein Puma hin und her lief. Am liebsten hätte ich kehrt gemacht, aber meine Beine gingen einfach weiter. "Es tut mir leid, das Du das mitbekommen hast", sagte ich leise, als ich neben ihm stand. "Das muss DIR doch nicht leid tun!" Ich biss mir auf die Lippen und senkte den Blick.



    "Jane, was geht da ab bei Euch?" Ich fing an zu zittern und schwieg.



    "Es ist schon besser geworden", flüsterte ich dann.



    "immerhin schlägt er uns nicht mehr", rutschte mir heraus. "Wie bitte?!"



    "Bitte ... reg Dich nicht auf",stammelte ich hilflos.



    "Nicht aufregen? Ich verstehe nicht wie Du das hinnehmen kannst!" Was sollte ich dazu sagen?



    "Naja...", ich brach ab. "Es sind ja nur noch 2 Jahre", nuschelte ich dann. "NUR Zwei?", er starrte mich an.



    "Bis zum Abschluss..." - "Das geht nicht, da muss sich früher was ändern!" Ich seufzte nur.



    "Laß uns abhauen!" - "Was? Zwei Teenager? Sie hätten uns schneller eingeholt, als..."



    "Ich werde bald 18, Jane." Ich schüttelte nur den Kopf.



    Frustriert nahm er seine Wanderung wieder auf. Ich folgte ihm und nahm auf der kleinen Mauer Platz.
    "Wir könnten heiraten!" schlug er plötzlich vor. "Fred!"



    "Das ist meine Ernst," er setzte sich zu mir. "Sie würden doch niemals zustimmen", unwillkürlich musste ich lächeln.



    Er versank in brütendes Schweigen, ich knabberte auf meiner Unterlippe herum. Plötzlich fuhr er auf: "Damals im Narwal! Da hattest Du wirklich Angst ich würde Dich schlagen?"



    "Nein, ich ...ich dachte Du seist er", ich stockte. "Mary meint es sei sowas wie ein flashback gewesen..." -
    "Verdammt! Ich bring ihn um!"



    Ich stand auf und zog ihn hoch. "Nein, tust Du nicht. Bitte, lass lieber Wolken gucken und .. und in Ruhe reden."



    Und das taten wir, bis es dunkel wurde. Erschreckt fuhr ich hoch: "Ich muss los!" Die Drohung meines Vaters ging mir nicht aus dem Kopf, endlich war ich da. "Mary?"



    "Alles gut, sie sind noch nicht zurück", beruhigte sie mich sofort.


 

 
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