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  1. #1
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    [LegacyChallenge] Das William Vermächtnis

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    So, es ist mir jetzt egal, ob jemanden Interesse an einer Legacy mit meiner Ana hat.
    Ich habe große Lust eine kleine Geschichte aus meiner Legacy zu machen und hoffe,
    dass ich das auch durchhalte.

    Also wünsche ich euch jetzt viel Spaß bei dem Lebensweg der Familie William.

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    Guten Tag, mein Name ist Julia Förster. An dieser Stelle möchte ich Sie herzlich willkommen heißen. Der eine oder andere geneigte Leser stellt sich sicherlich die Frage, wer ich bin und welche Aufgabe ich innehabe.
    Nun ich habe es mir all die Jahre zur Aufgabe gemacht, die Geschichte der Familie William niederzuschreiben. Es war mir mit Hilfe vieler Forschungen möglich, so lange zu leben, um sie aufzuschreiben. Die Geschichte einer der bedeutendsten Familien in Oasis Springs.
    Doch hätte es dies kaum einer für möglich gehalten, damals, als der Name William das erste Mal in unserem beschaulichen Städtchen auftauchte.
    Doch dies ist viele Jahre her. Nichts erinnerte mehr an die Mittellosigkeit, mit der Ana William damals hier auftauchte.
    Sie war die Begründerin des Vermächtnisses. Die Begründerin und meine beste Freundin.



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  3. #2
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    Also Ich würde mich freuen und es gerne lesen!

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  5. #3
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    Ana William - Kapitel 1

    Danke Spinnlein für deine Antwort :3

    Ich hoffe euch gefällt meine kleine Geschichte ^-^


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    Ana William – Kapitel 1


    Es war ein typischer Tag in Oasis Springs, als Ana William langsam die Straße zu ihrem neuen Leben hinauf lief.
    Sie brauchte einen Neuanfang und dies schien der geeignete Ort dafür zu sein. Und es kam ihr gelegen, dass sie ein Grundstück in dem kleinen Ort von ihrer Mutter geerbt hatte.
    Es war alles, was Ana noch von ihrer Mutter geblieben war.

    Das Stück Land befand sich auf einer Anhöhe, von der man die gesamte Stadt überblicken konnte. So hatte sie es schon an der Busstation sehen können und ihr schwante Übles.
    Doch während des Weges durch den Ort und den Berg hinauf dachte sie nicht mehr an ihr Erbe.
    Sie dachte an die Dinge, die sie hatte zurücklassen müssen. Alles hatte sich mit dem Tod ihrer geliebten Mutter geändert.



    Ana hat mir nie viel über ihre Vergangenheit erzählt, alles was ich weiß ist, dass sie aus einer kleinen Stadt mit dem Namen Veronaville stammt. Dort war sie die Tochter eines vermögenden Ehepaares und lebte mit ihnen und ihrem Bruder auf einem großen Anwesen. Nur hatten Frauen keinen besonders hohen Stellenwert in der Familie. Nur ihre Mutter hat Ana vor der Missgunst ihres Vaters schützen können.
    So blieb Ana nur ein Ausweg. Ein Neuanfang.



    An ihrem Ziel angekommen bewahrheiteten sich ihre Befürchtungen. Das Grundstück, welches ihre Mutter ihr hinterlassen hatte, war komplett unbebaut. Anas Augen weiteten sich und sie seufzte erschrocken. Natürlich hatte sie nicht mit einem Herrenhaus gerechnet, doch sie hatte sich wenigstens eine kleine Hütte erhofft.
    „Ach verdammt, warum immer ich?!“, fluchte sie leise und hoffte keiner der Passanten würde es hören.



    Es half alles nichts. Ana versuchte noch eine Baufirma zu erreichen, welche sich auf solch merkwürdige Aufträge einlassen würde. Tatsächlich hatte sie Glück und zwei nette Herren bauten ihr in Rekordzeit eine kleine Behausung auf, welche sie mit Sperrmüll aus der Nachbarschaft möblierte.



    Es hatte nicht einmal eine Tür, doch Ana konnte es ihr Eigen nennen. Niemand außer ihr hatte ein Anrecht darauf.
    Bevor sie ihre kleine Hütte betrat fiel ihr Blick auf den Briefkasten, zwischen dessen Öffnung ein Umschlag klemmte. Ana öffnete diesen und zog einen Brief heraus. Er war von ihrer Mutter!

    Liebste Ana,

    wenn du dies liest, werde ich wohl nicht mehr an deiner Seite sein.
    Wisch die Tränen davon Kleines. Nichts ist es wert, dass du darum weinst.
    Ich bin froh, dass du diesen Brief in den Händen hältst, auch wenn es bedeutet, dass unsere Familie zerbrochen ist.
    Doch gräme dich nicht mein Schatz. Dein Vater war schon immer der, den du kennst. Dass du die Erstgeborene bist, konnte er bis zu meinem Ende nicht ertragen.
    Deshalb habe ich mein Erbe für dich bewahrt. Dies Stück Land gehörte meiner Familie über viele Generationen. Es ging verloren, doch ich grub es wieder aus und bewahrte es.
    Nun bekommt es endlich einen Nutzen, wenn auch die Umstände tragisch sind.
    Mein Kind, baue dein Leben nach deinen Wünschen auf und mache es zu deinem Vermächtnis!
    Auch wenn ich nicht mehr bei dir bin, bin ich stolz, was aus meinem kleinen Mädchen geworden ist.
    Ich habe dich sehr lieb mein Schatz!

    Tränen bahnten sich ihren Weg über Anas Wangen, als sie die Handschrift ihrer Mutter mit den Fingern berührte.
    „Du bist immer bei mir, Mama! In meinem Herzen und meinen Erinnerungen“, flüsterte sie mit zittriger Stimme.
    Mit einem Stechen in der Brust betrat sie ihre Hütte, in der sich ein Bett, ein Kühlschrank, eine Toilette und ein Waschbecken befanden.
    Sie zog sich saubere Kleidung an und beschloss sich das Grundstück und seine Umgebung näher anzusehen.



    Tatsächlich fand sie einige interessant aussehende Stein vorkommen. Schnell griff sie nach ein paar Werkzeugen und grub einige schillernde Edelsteine aus.
    Sie versuchte auch in die kleine Höhle zu gelangen, doch leider schien ihr dieser Weg verwehrt zu bleiben.



    Sie griff sogar in modrige Löcher und holte Frösche aus ihren Verstecken, um diese zu Geld zu machen, welches sie dringend brauchte.



    Nach getaner Arbeit zog sie sich in ihre Bruchbude zurück und informierte sich über die Möglichkeiten in dieser Stadt. In Oasis Springs gab es die Solarfackel, eine Lounge, in der man Musik spielen konnte. Das klang nach einer guten Idee.
    Also war ihr nächstes Ziel gefunden…

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  7. #4
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    Ein schöner Anfang, angenehmer Schreibstil und sehr hübsche Bilder
    Bin gespannt auf mehr.

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  9. #5
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    Ana William - Kapitel 2

    So wieder was von mir^^

    Danke Bommelinchen für deine Antwort. Ich hoffe ich kann beides bis zum
    Ende aufrecht erhalten
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    Eine Sache noch vorweg. Vielleicht ist es für den Einen oder Anderen ganz interessant
    ein paar Infos zu meiner Challenge zu bekommen.

    Da wären zum einen die Nachkommenschaftsregeln:
    Geschlechterregel: Matriarchat
    Stammbaumregel: streng traditionell
    Erbregel: Exemplar (Genie), sollte keines der Kinder das Merkmal haben gilt bei mir
    allerdings die Letztgeborenen-Regel.

    Dann vielleicht noch wichtige Infos zu Ana:
    Merkmale: Genie, Musikliebhaberin und Kreativ
    Bestreben: Musikalisches Genie

    Das war dann auch, also viel Spaß!
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    Ana William – Kapitel 2

    Es dauerte seine Zeit bis Ana sich in der kleinen Stadt orientieren konnte. Sie war wahrlich nicht groß, dennoch hatte sie viele kleine Ecken und verworrene Wege, sodass Ana zunächst ihre Orientierung verlor. Doch glücklicherweise war die Lounge ein großes Gebäude und nach einer Zeit wurde sie fündig.



    Kaum hatte sie den großen, offenen Raum betreten, fiel ihr Blick auf die Gitarre am hinteren Ende auf. Sie ignorierte die Menschen in ihrer Umgebung und lief schnurstracks auf das Instrument zu, nahm es in die Hand und begann eine ruhige Melodie zu spielen.
    Ana liebte die Musik, für sie gab es nichts Schöneres als die Harmonie verschiedener Melodien. Es brachte sie zur Ruhe und sie konnte mit sich selbst Frieden finden. Das waren die Gründe, weshalb sie die Musik zu ihrem Lebensziel gemacht hatte.
    Doch leider wurde Ana sehr schnell bewusst, wie lange es doch her war seit sie das letzte Mal eine Gitarre in der Hand hatte. Sie war ein wenig aus der Übung gekommen. Doch mit dem richtigen Maß an Übung sollte dies bald kein Problem mehr sein.
    Die Musik allein war aber nicht der Grund für Anas Besuch dieses Etablissements. Nein, Anschluss finden war ihr Ziel. Sie wollte ein paar nette Menschen dieser Stadt kennenlernen.



    Allerdings war dieses Gebäude wohl mehr ein Seniorenheim. Es wimmelte nur so von Menschen jenseits der Jugend und Ana hatte nicht viel Interesse sich körperliche Beschwerden und alte Geschichten anzuhören. Sie wollte nichts mehr über Vergangenes wissen, denn sie musste doch noch mit ihrer eigenen Vergangenheit fertig werden.
    Also musste Ana wohl einen anderen Ort für ihr soziales Leben finden.



    Gerade als sie den Raum verlassen wollte, hörte sie eine Stimme hinter sich etwas rufen: „Hey, bist du neu in der Stadt?“
    Ana drehte sich um und schaute in die Augen einer jungen Barkeeperin, die scheinbar gerade eine Pause machte. Jedenfalls stand sie nicht hinter der Theke sondern saß einfach auf einem Stuhl. Ana ging auf die Blonde zu und fragte verwirrt: „Meinen Sie mich?“
    „Natürlich! Ich habe dich vorher noch nirgendwo gesehen. Und lass die Förmlichkeiten. Ich bin Julia.“
    [Ja, es war der Tag an dem Ana und ich uns zum ersten Mal trafen. Es ist so lang her und doch erinnere ich mich, als sei es erst gestern gewesen.]
    Ana lächelte und sagte: „Ich bin Ana, schön dich kennenzulernen. Ich dachte schon hier gäbe es nur Rentner.“
    Julia lachte: „Ja kann ich verstehen. Das denke ich mir jedes Mal, wenn ich hier arbeite. Aber so sieht es nicht überall aus. In Willow Creek unserer Nachbarstadt gibt es einen Nachtclub, der ganz gut besucht wird. Wenn du junge Leute kennenlernen willst solltest du dort einmal versuchen.“
    Ana nickte dankend. Noch eine Weile unterhielten sich die Beiden, bis Julia wieder an die Arbeit musste. Sie tauschten ihre Nummern aus und Ana verließ die Lounge.



    Glücklich ging sie die Straße entlang. Sie hatte ihre erste Bekanntschaft gemacht und hoffte noch einmal von Julia zu hören.
    Da der Abend noch jung war, folgte sie dem Rat der Barkeeperin und macht sich auf den Weg nach Willow Creek.

    Dort angekommen schaute sie sich erst einmal um. Noch war nicht viel los, aber es war auch noch nicht besonders spät und der Club hatte gerade erst geöffnet. Also bestellte Ana einen Drink, welchen sie, an einem kleinen Tisch sitzend, schnell austrank.
    Kaum hatte sie das Glas geleert betrat ein junger Mann den Raum und Ana erstarrte. Sie mochte zwar ein Kind reichen Hauses sein, doch mit anderen Menschen konnte sie dennoch nicht besonders gut umgehen. Vor Allem wenn sie so gut aussahen.
    Auch der Typ schien sich erst ein wenig umzusehen. Als sein Blick auf Ana fiel lächelte er und kam auf diese zu.
    „Hey du bist neu hier oder? In so kleinen Städten kennt man eigentlich jeden und jemand wie du wäre mir sicherlich aufgefallen“, sagte er und setzte sich einfach an den Tisch. Ana wusste nicht genau, wie er das meinte und fragte: „Jemand wie ich? Was soll das denn heißen?“
    Seine Augen weiteten sich und er erwiderte schnell: „Das sollte nicht so abwertend klingen, entschuldige. Ich wollte nur nett sein. Mein Name ist Florian Pauls. Dürfte ich den Namen dieser wunderschönen Frau wissen?“
    Sie errötete leicht und sagte verlegen: „Ich bin Ana William. Und ja ich bin neu hier. Ich wohne in Oasis Springs.“
    Florian nickte lächelnd. Ein neues Lied begann und Florian erhob sich.
    „Möchtest du tanzen?“
    Ana Nickte und folgte ihm.



    Also tanzten sie.



    Sie tanzten, unterhielten sie und lachten. Und dies bis in den frühen Morgen. Nur leider wurde Ana langsam sehr müde. Schweren Herzens sah sie ihre neue Bekanntschaft an und sagte: „Florian, ich glaube ich möchte nach Hause. Sonst schlafe ich noch hier auf der Tanzfläche ein.“
    „Dann solltest du tatsächlich lieber gehen“, erwiderte er und seine vollen Lippen formten sich zu einem Lächeln.



    „Aber lass uns vorher noch ein Bild machen. So als Erinnerung an diesen Abend“, sagte Ana und holte ihr Handy hervor. Schnell war das Bild gemacht.
    Dann nahm Florian ihr das Handy aus der Hand und tippte etwas. Er gab es ihr zurück und sagte: „Das ist meine Nummer. Vielleicht machen wir mal wieder etwas zusammen.“
    Müde nickte sie und gab ihm auch noch ihre Nummer.
    Dann machte sie sich auf den Heimweg und fiel dort nur noch müde ins Bett.
    Ihren letzten Gedanken widmete sie Florians schönem Gesicht.

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  11. #6
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    Ana William – Kapitel 3

    Ana William – Kapitel 3



    Einige Tage waren seit Ana Umzug nach Oasis Springs vergangen. Sie flogen an ihr vorbei und ließen ihr kaum eine Zeit über das Geschehene nachzudenken.
    Sie konnte sich zwar nicht mit Julia oder Florian treffen, allerdings hielt sie via Sms und auch einigen Telefonaten den Kontakt zu beiden.
    Ihr fehlte die Zeit, da sie Musikerin werden wollte und dafür einen Job als _________ angenommen hatte. Sie arbeitete fleißig. Da sie aber keine Möglichkeit hatte ihre Tagesaufgaben zu erfüllen bekam sie leider auch keine Beförderung.



    Doch immerhin reichte das gesparte Geld für eine Gitarre, sodass sie hoffentlich bald auch eine Beförderung erhalten würde.
    Trotz ihres Zeitmangels schaffte Florian es ein paar Mal vorbei zu schauen. Oft reichte es nur für ein Hallo, was Ana sehr bedauerte.



    Doch es gab auch Momente in denen sie ein wenig mehr Zeit miteinander hatten. Dann redeten und lachten sie sehr viel. Meistens lagen sie dabei neben Anas Hütte und schauten in die Wolken. So philosophierten sie über Gott und die Welt.



    An einem Tag sagte Florian zu ihr: „Ana, ich habe das Gefühl du vereinsamst hier.“
    Ana wandte den Kopf und schaute ihren Freund verwirrt an.
    „Wie kommst du denn darauf? Wirke ich wie jemand der einsam ist?“
    Florian machte ein besorgtes Gesicht und sagte: „Ehrlich gesagt ja. Und das ist auch nicht böse gemeint. Ich sorge mich nur um dich. Du arbeitest immer an deiner Musik und hast kaum Zeit für deine Freunde.“
    Ana wusste, dass er Recht hatte. Sie hatte Glück, dass er so viel Freizeit hatte. Julia und sie hatten sich noch nicht ein einziges Mal seit ihrem ersten Treffen wiedersehen können, da sie beide viel arbeiteten. Sie seufzte nur und schaute ihm in die dunkelbraunen Augen. Sie verlor sich beinahe in ihnen, doch dann ergriff ihr Gegenüber wieder das Wort: „Weißt du, ich habe eine Idee. Wie wäre es wenn wir zusammenziehen? Ich habe einiges an Geld gespart und wollte ohnehin aus meiner alten Bude ausziehen. Wir könnten dein Häuschen etwas upgraden und zusammen hier wohnen. So als WG.“
    Ein Lächeln huschte über ihr Gesicht als er das sagte. Sie erhoben sich und Ana sagte: „Das hört sich gut an. Danke.“
    Florian schenkte ihr ein warmes Lächeln und sie umarmten sich.
    „Du gehst jetzt zur Arbeit und ich kümmere mich um den Hausbau.“, sagte er und schob sie ohne auf Widerworte zu reagieren in Richtung Straße.



    Als sie nach vielen Stunden Arbeit endlich nach Hause kam, traute sie ihren Augen nicht.
    Vor ihr stand ein kleines aber sehr niedliches Haus.
    Es verschlug ihr die Sprache. Wie hatte ihr Freund es geschafft in dieser kurzen Zeit ein Haus zu errichten?
    Freudig erregt ging sie den kleinen Steinweg entlang auf die Haustür zu. Im gleichen Moment öffnete sich diese und Florian kam ihr entgegen.



    „Wow, das Haus sieht toll aus!“, sagte Ana ganz aufgeregt und ihr Gegenüber strahlte.
    „Schön, dass es dir gefällt. Ich war mir bei der Farbwahl nicht sicher, aber ich denke auch, dass es ganz gut geworden ist.“
    „Gut? Es ist wunderschön, wirklich.“
    Sie lächelten einander an und es schien für einen Moment als läge ein leises Knistern in der Luft.



    Ana durchbrach die Stille und sagte: „Danke, dass du das alles für mich tust.“
    Sie umarmten sich und Florian erwiderte leise: „Für dich würde ich alles tun.“
    Die Umarmung wurde noch enger und Ana sog den Duft ihres Freundes in sich ein.
    Nach eine kleinen räuspern seinerseits lösten sich voneinander und betraten schweigend das Haus.



    Es war von innen ebenso schön, wie von außen. Doch sie konnte dem nicht die gebührende Aufmerksamkeit zollen, da sie von einer plötzlichen Müdigkeit ergriffen wurde.
    Also entschloss sie ein kleines Nickerchen im neuen Schlafzimmer zu machen.



    Währenddessen bereitete Florian ein kleines Abendessen für Ana zu und hoffte ihr an diesem Abend noch etwas näher kommen zu können, denn er hatte sie sehr gern. Dieses Gefühl hatte er schon seit ihrem ersten Treffen in Willow Creek.

    Tatsächlich wachte Ana nach einiger Zeit auf und spürte ein Hungergefühl und ein Knurren in ihrer Magengegend. Noch leicht verschlafen verließ sie das Schlafzimmer und ein gut gelaunter Florian saß auf dem Sofa.
    Grinsend schaute er sie an und sagte: „Falls du Hunger hast steht in der Küche eine Kleinigkeit. Dankend nickte sie ihm zu und holte sie eine Schale Salat.



    Da sie nicht alleine am Tisch sitzen wollte, setzte sie sich zu ihrem Mitbewohner, welcher die Nachrichten im Fernsehen verfolgte.
    Interessiert schaute er zu ihr und fragte: „Und wie war dein Tag?“
    „Ich glaube das willst du gar nicht wissen. Ich musste wieder meinem Boss in den Hintern kriechen um auch mal einen kleinen Auftritt bekommen zu können. Aber immerhin habe ich heute meine Beförderung bekommen. Hoffentlich ergeben sich dadurch ein paar Möglichkeiten. Und deiner? Wie hast du es eigentlich geschafft, dass das alles so schnell fertig geworden ist?“
    Florian lachte und sagte: „Glückwunsch zu deiner Beförderung! Und zum Haus. Einige Freunde waren mir noch Gefallen schuldig und die habe ich eingefordert.“
    Nickend aß Ana den letzten Rest ihres Salates und wusch die Schüssel ab. Dann ging sie in Richtung Badezimmer und sagte: „Ich gehe mich mal ein wenig frisch machen.“
    Als sie das Badezimmer betreten hatte, verschwand Florian schnell im Schlafzimmer.



    Nach einiger Zeit verließ Ana das Badezimmer, gekleidet in ihrem Lieblingsparker, und fand Florian an der Stelle, an welcher sie ihn zurückgelassen hatte. Sie setzte sich zu ihm und eine Weile lang starrten beide auf den Bildschirm und verfolgten das laufende Programm.
    Doch Ana fühlte sich beobachtet und wandte ihren Kopf. Ihre Augen trafen seine und sie legte verwirrt ihren Kopf schief.
    „Alles in Ordnung? Oder warum starrst du mich an?“
    Verlegen wich Florian ihrem Blick aus. Nach einigen Sekunden der Stille schaute er sie wieder an und sagte: „Ich finde nur, dass du in dem Parker echt toll aussiehst. Aber dass du wunderschön bist weißt du ja.“
    Ana spürte das Blut in ihre Wangen schießen und schaute zu Boden, während sie verlegen auf sein Kompliment antwortete: „Was redest du denn da? Ich bin doch nicht…“



    „Schhh…Hör auf so zu reden. Alles an dir ist schön. Nicht nur dein Äußeres“, unterbrach er sie und legte seinen Arm um sie.
    „Ich mag dich sehr, Ana“, sagte er leise und schaute ihr tief in die Augen. Dann stand er auf und Ana schaute ihm verwirrt und verunsichert hinterher. Warum stand er noch solch einem Satz einfach auf und ließ sie mit dem Gefühl in ihrem Herzen zurück?
    Ana wollte gerade frustriert das Haus verlassen, als Florian ihr den Weg versperrte. Er hielt eine Rose in der Hand und streckte sie ihr entgegen.



    „Die habe ich heute beim Hausbau vor meinen Freunden gerettet. Sie stand ganz einsam und wunderschön in der Wüste. Da musste ich an dich denken.“
    Mit zitternder Hand nahm sie die Rose entgegen und flüsterte: „Danke. Ich habe dich übrigens auch sehr gern.“



    Florian griff nach Anas Arm und zog sie langsam zu sich heran. Diese schloss die Augen und alles kribbelte in ihr als seine Lippen auf ihre trafen. Die Welt schien in jenem Moment still zu stehen und sie nahm nichts außer seiner Nähe war.
    Doch irgendwann mussten sie Luft holen und lösten sich voneinander.
    „Komm ich möchte dir etwas zeigen“, sagte Florian leise und zog sie hinter sich her ins Schlafzimmer.
    Anas Augen weiteten sich überrascht als sie das Zimmer betraten. Statt der beiden Klappbetten stand dort ein großes Doppelbett.
    „Was…Wann…?“
    Ana war sichtlich verwirrt. Florian erkannte die Verwirrung und sagte: „Ich bin froh, dass du mich auch gern hast, sonst hätte ich jetzt wohl blöd dagestanden.“



    Leise lachend nickte sie und legte ohne Vorwarnung ihr Kleidung ab. Dann schlüpfte sie unter die Decke des Betts und schaute Florian abwartend an. Er verstand und tat es ihr gleich.

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  13. #7
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    Ohaa. °^° Mega schönes Kapitel, mega schönes (Fast?) Pärchen, alles ist einfach mega schön. *flöt*
    Hab gerade im Chat gelesen, dass das Kapitel fertig ist und ich mag deine Challenge wirklich gerne. Wird glaube ich auch mein neues Lieblingskapitel werden. Hehe. xD

    Mach bitte bald weiter. (;

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    aon-chan (23.02.2015), Kuschi (02.02.2017)

  15. #8
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    Ana William - Kapitel 4

    Zitat Zitat von .TerribleToaster. Beitrag anzeigen
    Ohaa. °^° Mega schönes Kapitel, mega schönes (Fast?) Pärchen, alles ist einfach mega schön. *flöt*
    Hab gerade im Chat gelesen, dass das Kapitel fertig ist und ich mag deine Challenge wirklich gerne. Wird glaube ich auch mein neues Lieblingskapitel werden. Hehe. xD

    Mach bitte bald weiter. (;
    Vielen Dank! Freut mich, dass dir die Challenge so gut gefällt. Ich find die beiden Auch sehr süß. :3

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    Ana William - Kapitel 4





    Ana und Florian genossen sichtlich ihr neues Leben als Paar. Keiner saß mehr allein in seinem Haus oder musste allein zu Abendessen. Sie hatten einander und waren unglaublich glücklich.
    Flo hatte zwar keinen Job, aber er verdiente ein wenig Geld, indem er seine Werke an Kunstinteressierte verkaufte. Noch kam nicht viel dabei herum, aber Ana war sich sicher, dass irgendwann jemand das Potenzial ihres Liebsten erkennen würde, denn sie liebte seine Bilder.

    Die Tage vergingen und Ana merkte, dass irgendetwas nicht in Ordnung war. Die Arbeit viel ihr sichtlich schwerer und jeden Morgen beschlich sie diese Übelkeit. Oft saß sie nach dem Aufstehen erschöpft vor der Toilette.
    Auch Florian machte sich große Sorgen um seine Freundin. Als sie an einem Morgen wieder neben der Toilette saß und ihn aus glasigen Augen anschaute, setzte er sich zu ihr und sagte: „Sunshine willst du nicht mal zu einem Arzt gehen? Das ist doch langsam nicht mehr normal.“
    Sie winkte ab und versuchte ihn zu beruhigen. Seufzend schüttelte er nur den Kopf und erhob sich. Bevor er das Badezimmer verließ drehte er sich noch einmal um und sagte:
    „Ich habe dir übrigens Gestern deine Tampons aus der Stadt mitgebracht, ich hoffe es sind die Richtigen.“
    Ana schaute ihren Freund geschockt an, sprang auf und schob ihn durch die Tür ins Wohnzimmer. Bevor er noch etwas sagen konnte schloss sie die Tür ab und lehnte sich an die Tür.
    Ihre Regel war längst überfällig, doch um ganz sicher zu sein musste sie es überprüfen.




    Und tatsächlich, sie war schwanger. Das erklärte wenigstens die Symptome der letzten Tage. Ana wusste nicht, ob sie weinen oder lachen sollte.
    Sie wollte gern eine Familie haben, doch war sie schon bereit dafür. Sie konnte doch sich gerade so ernähren und da sollte noch ein kleiner Mensch in ihrem Haus wohnen?
    Mit hängendem Kopf verließ sie das Badezimmer und lief direkt in ihren Freund hinein, der noch immer vor der Tür stand.
    „Liebling, alles in Ordnung?“
    Ana zuckte mit den Schultern und Tränen füllten ihre Augen.
    „Flo, ich bin…schwanger“, sagte sie mit zitternder Stimme.
    Florian nahm ihr Gesicht in beide Hände und sagte: „Hey nicht weinen. Ich freue mich sehr über ein Baby. Dann sind wir eine kleine Familie.“
    „Aber wie sollen wir das denn schaffen? Wir haben doch so schon kaum Geld…“



    „Wir finden einen Weg Sunshine. Ich bin bei dir, egal was passiert“, sagte er leise und zog sie in eine Umarmung. So zauberte er ihr ein kleines Lächeln aufs Gesicht.



    Um sich ein wenig zu beruhigen, nahm sie ihre Gitarre in die Hand und versank langsam in der Musik. So vergaß sie für einen Moment all ihre Sorgen.

    Die Wochen vergingen wie im Flug und Anas Bauch wurde immer größer und runder. Oft saß sie weinend auf ihrem Bett und behauptete fett und hässlich zu sein. Sie hatte Angst, dass Florian sie deswegen verlassen würde. Dass er sie gar nicht richtig lieben würde. Der Arme musste so einiges aushalten und nicht jedes ihrer Worte auf die Goldwaage legen.



    Doch es gab auch schöne Tage an denen sich beide an der Schwangerschaft erfreuten.
    „Flo, komm schnell, es hat sich gerade bewegt!“, rief sie und ihr Freund eilte herbei um ihren Bauch fühlen zu können. Dann schauten sie sich an und hatten das Gefühl nun vollkommen zu sein.

    Eines Abends, Ana lag auf dem Sofa und schaute sich etwas im Fernsehen an, sagte Florian:
    „Sunshine, wollen wir nicht ein wenig spazieren gehen? Ein wenig frische Luft wird die und dem Baby bestimmt gut tun.“
    Begeistert von dieser romantischen Idee folgte sie ihrem Freund nach draußen. Langsam gingen sie durch die Straßen von Oasis Springs und genossen den Sonnenuntergang.
    An einer kleinen verlassenen Stelle hielt Flo an und legte seine Arme um Ana.
    „Schön hier oder?“
    Ana nickte nur uns spürte wie Flo sich wieder von ihr löste.



    Langsam ging er auf die Knie und schaute Ana mit strahlenden Augen an.
    „Ana, du bist wie ein Wirbelwind in mein Leben getreten und hast mein Leben und meine Gefühle auf den Kopf gestellt. Niemals hätte ich es für möglich gehalten eine Familie zu gründen. Doch mit dir möchte ich diesen Schritt wagen. Ich liebe dich sehr.“
    Er hielt in und griff in seine Hosentasche. Er holte einen kleinen Gegenstand heraus und schaute Ana wieder an.



    „Ana William, willst du mich heiraten?“

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  17. #9
    Sadistischer Kater
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    So endlich mal gelesen XD
    Ganz schön schmalzig Aber ist noch im Rahmen und irgendwie süß XD Ich mags wie du schreibst auch wenn ich ehrlich sagen muss dass das fast ein wenig verschwendet ist für ne Challenge xD Weil die meistens nicht gut kommentiert werden wenn viel Text ist x'D (Sehr sehr schade... deshalb versuche ich bei meinen den Textgehalt immer so gering wie möglich zu halten u.u)
    Naja aber wie auch immer... bis auf die realistischen Downloads (Was Klamotten angeht) finde ich alles total schön gemacht und die Bilder sind auch top >w< Und was die Downloads angeht ist das ja GEschmackssache XD Wenn es dir realistisch gefällt ist es gut so
    Ich hab nur nen kleinen Kritikpunkt den ich aber schon bei seeeeeehr vielen gesehen habe xD Und ist wahrscheinlich auch "Geschmackssache"... naja jedenfalls ist mir aufgefallen, dass du die Bilder immer vor der Beschreibung zu den Bilder postest xD Also ich hoffe du weißt was ich meine xD Ich find das ein wenig 'störend' weil dann guckt man das Bild an und liest erst nachdem man das Bild angeguckt hat was passiert, weiß es aber schon weil man es ja schon auf dem Bild gesehen hat u.u Ich hoffe du weißt was ich meine u.u Aber ansonsten gefällt mir deine Challenge schon echt gut
    Der Schreibstil war ganz am Anfang ein wenig holperig finde ich aber das wird von Kapitel zu Kapitel besser und schöner lesbar ^3^ Find ich gut >w< (Und ich sollte eh nicht reden XDDD)
    The
    "earth"
    without
    "art"
    is just
    "eh"

  18. Der folgende Benutzer bedankt sich bei Nekooky für diesen Beitrag:

    Kuschi (02.02.2017)

  19. #10
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    Danke
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    @Neko: Ach was, wie kommst du denn darauf? Ich finds aber auch süß^^
    Naja Ich schreibe das ja nicht für die Klicks oder Kommentare. Es ist einfach ein medium für meinen kreativen Erguss, wobei ich sagen muss, dass das folgende Kapitel etwas kürzer geraten ist. Aber who cares.
    Das mit den Bildern ist mir aber auch aufgefallen und ich hab in meiner GF gemerkt, dass es anderherum irgendwie flüssiger ist, also hab ich das mal geändert.^^
    Und danke für die Blumen!


    .................................................. .................................................. .................................................. .......




    Ana William - Kapitel 5


    Ana war sprachlos. Wollte Flo wirklich sein Leben mit ihr verbringen? Niemals hätte sie gedacht, dass jemand sie so lieben würde wie sie war. Doch scheinbar tat er es. Eine kleine Träne bahnte sich ihren Weg an Anas Wange entlang.
    „Ana?“
    Flos Stimme riss sie aus ihren Gedanken. Furch war in seinem Gesicht zu sehen. Die Angst sie könnte nein sagen. Sie wischte die Träne davon und lächelte ihn an.
    „Natürlich will ich dich heiraten!“, sagte sie mit zitternder Stimme und ließ sich von Flo den Ring auf den Finger stecken. Schnell zog sie ihn zu sich und sank in seine Arme. Schwungvoll hob er sie auf seine Arme.
    „Lass das, ich bin doch–“
    „Schh. Ich liebe dich.“, unterbrach er sie verteilte kleine Küsse auf ihrer Wange.
    „Ich liebe dich auch“, flüsterte Ana und sah ihrem Liebsten tief in die Augen.





    Die Wochen gingen ins Land und Anas Launen wurden nicht besser. Das Baby war noch mehr gewachsen und somit war auch Anas Bauch dicker geworden. Das zusätzliche Gewicht des Babys verursachte starke Rückenschmerzen und dämpfte ihr Selbstwertgefühl noch weiter.
    Keines von Florians lieben Worten konnte etwas daran ändern. Sie fühlte sich fetter und hässlicher als je zuvor.
    Doch glücklicherweise schaute die Liebe Julia vorbei. Ana hatte die letzten Wochen nur telefonischen Kontakt zu der jungen Frau. Heute aber stand sie vor Anas Tür.
    „Julia! Was machst du denn hier?“, rief Ana und die Freundinnen umarmten sich.
    „Ich dachte ich schaue mal wie es dir und dem Baby geht.“, erwiderte die Blonde lächelnd und berührte vorsichtig den Babybauch.





    „Es ist bald soweit nicht wahr?“
    Ana nickte und sagte: „Ja, es kann sich nur noch um Tage handeln. Aber komm doch rein. Hier redet es sich so schlecht.“
    Also betraten sie das Haus und redeten einige Stunden und die verschiedensten Themen. Dabei vergaßen sie völlig die Zeit. Erst als Julia schockiert auf die Uhr schaute und feststellte, dass sie zur Arbeit musste, unterbrachen sie ihr Gespräch.
    „Danke, dass du hier warst. Das hat mir wirklich viel bedeutet“, sagte Ana und lächelte.
    „Dafür musst du dich nicht bedanken. Ich komme bald mal wieder vorbei.“
    Zum Abschied umarmten die Freundinnen sich und Julia machte sich auf den Weg.





    Es wurde langsam Abend und als Ana sich gerade etwas zum Essen holen wollte durchfuhr sie ein heftiger Schmerz. Es war soweit, das Baby wollte das Licht der Welt erblicken.
    Ana hielt sich den Bauch und versuchte den immer stärker werdenden Schmerz zu ertragen.
    Sie rief panisch nach ihrem Freund, welcher auch sofort angelaufen kam.







    Gemeinsam fuhren sie ins Krankenhaus. Der Weg schien Ana Ewigkeiten zu dauern. Noch nie hatte sie solche Schmerzen erleben müssen. Ihre Hand umklammerte die ihres Verlobten.
    „Es wird alles gut“, flüsterte er ihr zu und erntete dafür einen Todesblick.
    „Du hast ja auch keine Schmerzen…ah Mist“, keuchte sie, als eine weitere Wehe ihren Körper durchzog.
    Dort angekommen ging alles sehr schnell und Ana brachte eine gesunde Tochter zur Welt.





    Sie trug den Namen Lia und natürlich den Nachnamen ihrer Mutter. Ana hatte Angst vor der ganzen Verantwortung und hätte sie während der gesamten schwangerschaft verfluchen können, doch jetzt war all das vergessen. Egal wie schwer es werden würde, es war es wert.
    Ana liebte ihr kleines Mädchen und Flo schien es da nicht anders zu gehen.







    Und ganz schnell wurde den jungen Eltern bewusst, wie viel Arbeit so ein kleines Würmchen tatsächlich machte. Der stumme Blick zwischen ihnen wurde schon zur Gewohnheit, wenn die kleine nachts zu schreien begann. Noch nie in ihrem Leben war Ana dauerhaft so müde gewesen wie zu dieser Zeit. Lia schrie immer genau dann, wenn die Beiden gerade wieder eingeschlafen waren. Und doch hatten sie keine andere Wahl als sich immer wieder aufzuraffen. Sie taten es ja für ihren kleinen Liebling. Und jedes Kichern und Lächeln war Dank genug.







    Es war nicht immer einfach herauszufinden, was Lia von ihnen wollte. Doch irgendwann haben Flo und Ana herausgefunden, dass ihre Tochter die meiste Zeit einfach nur Hunger hatte. Dann gab es ein Fläschchen von Papa.





    Oder Ana konnte ihre Tochter stillen.





    Die andere Möglichkeit war wohl die offensichtlichste. Denn wenn Ana oder Florian das Kinderzimmer betraten konnten sie bereits riechen was Sache war. Ihr Töchterchen brauchte eine neue Windel, welche sie natürlich sofort bekam.





    Nur selten bekam das Paar die Gelegenheit sich der Kunst zu widmen, was sich leider auch in ihrem Geldbeutel bemerkbar machte. Da Ana die Übung fehlte wurde sich nicht befördert und ohne neue Gemälde konnte Flo keine verkaufen. So schien sich Anas Angst langsam zu bestätigen.





    „Schatz, wenn das so weiter geht haben wir bald kein Geld mehr“, flüsterte Ana, während sie die schlafende Lia im Arm wiegte.
    „Mach dir keine Sorgen Sunshine. Sobald Lia älter wird, haben wir mehr Zeit für den Job. Dann kann ich mehr malen, während ich auf Lia aufpasse.“, erwiderte ihr Freund ebenso leise. Ana seufzte. Hoffentlich würde ihr Verlobter rechtbehalten. So war die junge Frau sehr zwiegespalten. Einerseits sehnte sie sich nach etwas mehr Freizeit, also der Alterung ihrer Tochter. Andererseits wollte sie aber das Lia immer so süß und unschuldig bleiben würde.

    Zeit war aber etwas, das niemand aufhalten konnte und so gingen die Monate ins Land und Lia wurde zu einem süßen kleinen Mädchen.




    (Merkmal und Bestreben liefere ich im nächsten Kapitel nach.^^)






    Geändert von aon-chan (07.03.2015 um 12:59 Uhr)

  20. Die folgenden 3 Benutzer bedanken sich bei aon-chan für diesen Beitrag:

    Bommelinchen (08.03.2015), Kuschi (02.02.2017), Nekooky (07.03.2015)

 

 
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