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  1. #1
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    Welches Spiel spielt ihr am liebsten - Ausser Sims-Spiele ;)

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    Hallo zusammen

    Den Thread gab es schon im alten Sims 3 Forum, und ich möchte den gerne auch hier starten .

    Schön wäre es wenn ihr auch schreibt warum ihr ein Spiel toll findet und nicht nur die Titel aufzählt.
    Geändert von Düsentrieb (25.06.2015 um 18:35 Uhr)

  2. Der folgende Benutzer bedankt sich bei Düsentrieb für diesen Beitrag:

    Kuschi (02.12.2016)




  3. #2
    Sims Kenner
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    Platz 1
    Witcher 3
    Weil es so gewaltig wie Skyrim ist und voller Quests. Trotz diese Masse an Quests sind praktisch keine simplen Bringaufträge dabei. Fast jede Quest ist eine eigenständige kleine Geschichte. Häufig gibt es auch mehrere Enden für den Auftrag, und die Entscheidung des Spielers wirkt sich dann ab und zu auf den weiteren Verlauf der Geschichte aus.

    Platz 2
    Mass Effect 1-3
    Alle drei Spiele bilden eine geschlossene Handlung um die bevorstehende Invasion der Reaper. Im dritten Teil überfallen diese dann die Milchstrasse. Bioware haben hier ein gute Mischung aus Rollen- und Actionspiel geschaffen. Es gibt viele interesannte Charaktere die man oft auch in späteren Teilen wiedersieht.

    Platz 3
    Witcher 1
    Das Spiel ähnelt Witcher 3, kann aber nicht dessen Perfektion erreichen. Man hat desöfteren Ladepausen, und die Grafik ist natürlich auch noch nicht so schön. Witcher 1 macht aber sehr viel Spass, und die Geschichte ist auch sehr gut.

    Platz 4
    Vampire - Bloodlines
    Ein altes Rollenspiel mit einer ganz besonderen Atmosphäre. Viele coole Charaktere und gut gemachte Quests sind die Stärken des Spiels. Da gibt es zB ein altes verlassenes Hotel in dem man eine Quest erledigt. Im ganzen Hotel bekämpft man nicht einen Gegner, aber trotzdem hat man ständig Angst das irgendetwas passieren könnte .
    Auf modernen Computer läuft das ungepatchte Bloodlines übrigens nicht mehr. Aber es gibt ja Modder die extra dafür Fanpatches entwickelt haben. Hier gibt es immer den aktuellsten Fanpatch:
    http://www.patches-scrolls.de/patch/4647
    In den Fanpatches sind übrigens alle vorherigen und auch die offiziellen Updates enthalten.
    Geändert von Düsentrieb (26.06.2015 um 16:15 Uhr)

  4. Der folgende Benutzer bedankt sich bei Düsentrieb für diesen Beitrag:

    Kuschi (02.12.2016)

  5. #3
    Tastentipper
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    Kann mich gar nicht erinnern, dass es einen Thread in dieser Form im Dreier-Forum gab. Naja. Jedenfalls habe ich keine wirklich festen Spiele auf dem Treppchen. Gibt aber einige, die ich seit Jahren immer wieder Spiele, die dürften da reinpassen.

    The Elder Scrolls: Morrowind -> Spiel aus der Kindheit, damals noch nur das Hauptspiel gezockt anno 2004 oder so auf der ersten XBox, und nach wenigen Stunden hin und weg gewesen. Was ich dem Spiel hoch anrechne ist die Vielfalt der Spielwelt, heißt von Küstengebieten über die Aschelanden bis zu Städten mit Pilzgebäuden ist ne Menge dabei. Dazu noch das umfangreiche RPG-System, dass deutlich komplexer ist als in den Nachfolgern, und generell die Glaubwürdigkeit der Spielwelt. Es werden keine Symbole eingeblendet, was man wo im näheren Umkreis entdecken kann, oder wohin man muss um eine Quest zu erfüllen. Wege werden höchstens beschrieben, nicht gezeigt. Man hat mehr Lust, zu erkunden und die Gefahr, als Anfänger beim Betreten des falschen Dungeons zu sterben, ist allgegenwärtig. Nachteilig für mich ist das stumpfe Kampfsystem und die manchmal zu vagen Questbeschreibungen. Man muss sich recht viel Merken, etwa Namen von Questgebern, was das pausenweise Spielen erschwert.

    Gothic I + II inkl. Die Nacht des Raben - eine Produktion aus deutschen Landen, mittlerweile sind über 10 Jahre seit dem Addon des zweiten Teils vergangen. Es gibt diverse Nachfolger (Gothic III, Risen 1 - 3, Arcania), doch keines davon gilt unter den "alten Hasen" als würdiger Nachfolger. Der erste und zweite stehen storytechnisch in direktem Zusammenhang zueinander, so ist man im ersten ein Strafgefangener, der in eine Minenkolonie, ummantelt von einem magischen Schild, geworfen wird und sich einen Weg nach draußen sucht. Der zweite Teil beginnt mit dem Fall der Minenkolonie, was seinerseits Auslöser für das Erwachen einer viel mächtigeren Bedrohung darstellt. Warum zock ichs, tja eigentlich wegen der sehr guten Synchronisation. Jeder NPC hat eine Stimme (wenngleich ein Synchronsprecher immer mehrere Rollen spricht) die gut vertont ist, die Spielwelt wirkt wie aus einem Guss, alles ist von Hand erstellt und viele Orte denkwürdig. Da stört es nicht, dass die Welt recht kompakt ist. Die Charaktere, die man trifft sind zwar nicht besonders tiefgründig. Man erfährt etwa nie, was ein Diego oder ein Lester vor der Strafkolonie gemacht haben. Oder was ihre Hobbys sind, wie sie den Tag verbringen. Alles ist auf die aktuelle Situation bezogen und kumpelhaft geschrieben. Trotzdem erinnert man sich gerne an die Charaktere, was sicher auch am Kampfsystem liegt. Ja, Kämpfe in Gothic I und II sind schwer, und man freut sich über jede helfende Hand. In keinem anderen RPG hatte ich bisher so ein "endlich zuhause"-Gefühl wie bei Gothic.

    Hearts of Iron II - ziemlich unbekanntes Spiel für Hardcorestrategen seinerzeit, mittlerweile sind solche Spiele etwas beliebter. Man lenkt eine von nahezu allen zum jeweiligen Startzeitpunkt existierenden Nationen zwischen 1933 und 1946 (mit Addon 1953 bzw. 1964) durch globale Herausforderungen. Der Zeitraum deckt dabei ganz klar den zweiten Weltkrieg ab, an dem man sich beteiligen kann. Oder auch nicht. Das Spiel ist nämlich auf Handlungsfreiheit ausgelegt. Man kann etwa als Amerikaner den Angriff auf Pearl Harbor verhindern, mit Brasilien den Achsenmächten beitreten oder als Nazideutschland Russland vollständig besiegen. Oder man stellt seine Politik nach und nach um, sodass Hitler nicht an der Macht bleibt und nie ein zweiter Weltkrieg stattfindet. Oder man spielt Finnland und versucht die Winterkriege gegen die Sowjets zu überstehen. Das find ich so gut an dem Spiel. Man kann alles mögliche machen. Obwohl der zweite WK klar das Spielgeschehen dominieren soll, ist es durchaus auch möglich, andere, recht unbekannte Konflikte nachzuspielen, etwa den spanischen Bürgerkrieg 1936, oder Chinas Invasion durch Japan. Mit Spanien Deutschland unterstützen und Frankreich von zwei Seiten erobern? Kein Problem. Mit Polen die Verteidigung ausbauen und Deutschlands überraschenden Angriff unterbrechen? Ebenfalls möglich.
    Alles, was man machen kann, will aber gelernt sein und verstanden werden. Herats of Iron ist klar auf Krieg ausgelegt und in diesem Bereich sehr komplex gelagert. Jeder einzelne Aspekt muss verstanden werden, weil alles irgendwie mit allem anderen zusammenhängt. Daraus ergibt sich ein abnorm hoher Schwierigkeitsgrad für Laien, man braucht mindestens ein paar Tage, um das Spiel halbwegs zu verstehen. Das führt widerrum aber auch zu sehr viel Langzeitspaß, wenn man erstmal drinnen steckt.

    Body Harvest (N64) - Mein allererstes, selbst gekauftes Spiel. Und dann gleich so ein geiles Ding. Body Harvest, erstes Semi-Open-World-Spiel von DMA Designs (GTA-Erfinder, später Rockstar). Banale Story: Man spielt einen Soldaten, einer der wenigen überlebenden Menschen auf einer Raumstation. Die Menschheit wurde zum Großteil durch eine Alienspezies ausgerottet, die alle 25 Jahre auf ihrem Kometen der Erde nahe genug kommt, um sie zu invasieren. Begonnen hat die ganze Sache 1916 und endet 2016 auf besagter Raumstation. Diese wird im Intro sogleich angegriffen, der Soldat und eine Art Wissenschaftlerin flüchten mit einem Evakuierungsschiff von der Station. Praktischerweise hat das Ding eine Zeitmaschine an Bord (vermutlich auf der Station entwickelt, geht aus der Story nicht hervor) und fortan reisen die beiden zu den Invasionsjahren und versuchen, die Menschheit zu schützen und die Zukunft zu verändern.
    Ist alles ziemlich Banane und schlecht erklärt, führt aber zumindest zu vielen unterschiedlichen Szenarion. Man besucht der Reihe nach Griechenland, Java (Phillipinen), Amerika, Russland und zum Schluss den Alienkometen. Dabe ist man entweder zu Fuß unterwegs und erwehrt sich mit einer handvoll Waffen garstiger Aliens, oder man nutzt eine Vielzahl verschiedener ziviler oder militärischer Fahrzeuge aus den jeweiligen Jahren. Das können Lieferwagen, Motorräder, Haubitzen, Jagdpanzer, Schlachtschiffe oder gar UFOs sein. Die Fahrzeuge sind elementarer Bestandteil des Spiels und nicht nur für einige Missionsziele, sondern auch fürs Überleben dringend notwendig. So werden Schüler per Bus in Sicherheit gebracht, mit Kanonen Wege freigesprengt oder per Doppeldecker Luftunterstützung für einen Flüchtlingskonvoi gegeben. Diese Aufgaben liegen auf dem Weg zum Level-Ziel (den kontrollierenden Boss töten) und müssen nicht alle erledigt werden, sollten es aber. Tut man dies nicht, sammeln die Aliens fleißig menschliche Körper bzw. töten sie gleich, was den Todes-Counter nach oben schraubt und zu einem vorzeitigen Game-Over führt.
    Das Spiel gefällt mir insgesamt einfach gut. Jede Spielwelt ist gut designt, bietet viele unterschiedliche, teils ulkige Fahrzeuge, das Kampfsystem macht Spaß und die gestellten Aufgaben sind recht kreativ und beschränken sich nicht nur auf töte dies, töte jenes. Ich würds auch heute noch gerne spielen, leider hab ich keinen N64 mehr und kein Emulator dieser Welt vermag dieses Spiel fehlerfrei darzustellen.

  6. Der folgende Benutzer bedankt sich bei HeinzFiction für diesen Beitrag:

    Kuschi (02.12.2016)

 

 

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